Neues Junghans Terrassenbau Museum in Schramberg mit einem Festakt eröffnet

Photo by Matthias Hangst/Getty Images for Terrassenbau Museum Junghans

Es ist das neue Highlight für Schramberg und die Region: Mit einem Festakt wurde am 15. Juni 2018 das Junghans Terrassenbau Museum eröffnet. Neben historischen Schwarzwalduhren sind hier Musikuhren, Orchestrien, die Geschichte der Familie und der Firma Junghans sowie die Entwicklung der Zulieferindustrie für die Uhrenfertigung zu sehen.

Zur feierlichen Eröffnung des Junghans Terrassenbau Museums waren viele geladene Gäste gekommen. Unser Bild zeigt (von links): Uhrensammler Heinrich Engelmann, Staatssekretärin Katrin Schütz, Landtagsabgeordneter Stefan Teufel, Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel mit Ehefrau Edeltraud, Oberbürgermeister Thomas Herzog, Museums-Eigentümer Dr. Hans-Jochem Steim und Landrat Wolf-Rüdiger Michel. Bild: Junghans

Hausherr und Eigentümer Dr. Hans-Jochem Steim konnte zur Feier hochrangige Gäste begrüßen, darunter die ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel und Stefan Mappus, den Präsidenten des Landesdenkmalamtes Prof. Claus Wolf, Nachfahren des Firmengründers Erhard Junghans sowie Gerd-Rüdiger Lang, Gründer des renommierten Uhrenherstellers Chronoswiss. Als Gastrednerin war Katrin Schütz, Staatssekretärin im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, nach Schramberg gekommen.

Lobenswerte Investition in die Heimat

Katrin Schütz bezeichnete den Junghans Terrassenbau als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. „Umso mehr freut es mich, dass das ehemalige Produktionsgebäude nun denkmalgerecht als Uhrenmuseum genutzt wird. Und sie hob insbesondere das Engagement von Dr. Hans-Jochem Steim hervor, den sie als Vorbild bezeichnete: „Ohne die Leidenschaft von gestandenen und risikobereiten Unternehmerpersönlichkeiten könnten derartige Projekte wie die Umnutzung des Gebäudes zu einem Uhrenmuseum nicht realisiert werden. Solche Investitionen in die Heimat sind äußerst lobenswert und enorm wichtig, um eine gesunde Wirtschaftsstruktur in unserem Land zu erhalten.“ Schramberg könne mit dem 100 Jahre alten Junghans Terrassenbau ein einzigartiges Industriedenkmal vorweisen.

Beim Rundgang durch das neue Junghans Terrassenbau Museum (von links): Matthias Stotz (Geschäftsführer Uhrenfabrik Junghans), Staatssekretärin Katrin Schütz und Dr. Hans-Jochem Steim, Eigentümer der Uhrenfabrik Junghans und des Junghans Terrassenbau Museums. Bild: Junghans

„Wenn eine Uhr aufhört zu ticken, bleibt die Zeit stehen“, zitierte die Staatssekretärin den Aphoristiker Siegfried Wache. Manchmal könne es von Vorteil sein, wenn die Zeit – wie beim Junghans Terrassenbau – still stehe. „Für die Denkmalpflege war es ein Segen, konnte doch zum Beispiel der Fensterbestand zu 100 Prozent erhalten werden“, sagte Katrin Schütz. Für die Uhrenfabrik Junghans freue sie sich allerdings, dass die Uhr immer weiter tickt und die Traditionsfirma nach dem Motto „In der Welt zuhause, in Schramberg daheim“ wieder erfolgreich am Markt agiere. Dies ist unter anderem das Verdienst von Geschäftsführer Matthias Stotz, der den Einsatz der Eigentümerfamilie Steim für Junghans und das Terrassenbau Museum hervorhob. In der Ausstellung werde auch deutlich, wie viel Liebe – manche nennen es Arbeit – in eine Uhr fließe.

Junghans ist Mythos und Realität

Die Bedeutung des Unternehmens für die Stadt Schramberg hob Oberbürgermeister Thomas Herzog hervor: „Junghans ist Mythos und Realität zugleich. Mythos aufgrund von 150 Jahren bewegender Firmengeschichte, Realität durch die nach wie vor bestehende und von der Unternehmerfamilie Steim wieder zu wirtschaftlichem Erfolg geführte Firma, die bis heute zu den wichtigsten Markenbotschaftern der Stadt gehört.“ Junghans war 1903 die größte Uhrenfabrik der Welt und habe durch ihren Aufstieg im 20. Jahrhundert die Entwicklung von Schramberg maßgeblich geprägt.

Landrat Wolf-Rüdiger Michel überreichte einen Scheck der Sparkassenstiftung und würdigte das große Engagement von Dr. Hans-Jochem Steim für dieses Projekt.

Bild: Junghans

Die Konzeption für das neue Junghans Terrassenbau Museum stammt vom Atelier Brückner aus Stuttgart und dem Schramberger Ausstellungsgestalter Arkas Förstner. Prof. Uwe Brückner hob die Faszination des Gebäudes hervor. Bei der ersten Begegnung sei er sofort begeistert gewesen von den Terrassen und dem ungewöhnlichen Parcours: Zuerst fährt man mit dem neuen Schrägaufzug in die oberste Etage, um dann durch die einzelnen Etagen nach unten zu gehen. Es sei stets klar gewesen, dass man den GalerieCharakter der 42 Meter langen Terrassen erhalten wolle.

Arkas Förstner sprach von einer einmaligen, großen sowie herausfordernden Aufgabe, und angesichts des überschaubaren personellen Museumsstabes von einem Paradebeispiel für ein Hochleistungsnetzwerk im ländlichen Raum. „Dieses Netzwerk war der Garant und ist das Geheimnis, wie solch ein Werk in so kurzer Zeit realisiert werden konnte“, unterstrich der neue Museumsleiter. Entscheidenden Anteil daran hatte der Schramberger Architekt Jürgen Bihlmaier, der mit seiner Planung die Belange von Denkmalschutz, Brandschutz, Barrierefreiheit und Haustechnik in Einklang bringen musste. Wie dies in dem vom Stuttgarter Architekten Philipp Jakob Manz zwischen 1916 und 1918 geplanten und errichteten Junghans Terrassenbau gelungen ist, beeindruckte die Festgäste beim ersten Rundgang stark.

Beeindruckt waren die Gäste, als Dr. Hans-Jochem Steim ein selbstspielendes Phonoliszt-Violina Geigenorchestrion aus dem Jahr 1912 in Gang setze. Interessiert lauschen Matthias Stotz (Geschäftsführer Uhrenfabrik Junghans), Ministerpräsident a. D. Stefan Mappus, Staatssekretärin Katrin Schütz, Landrat Wolf-Rüdiger Michel und Oberbürgermeister Thomas Herzog den Klängen des Instruments. Bild: Junghans

Uhrengeschichte spannend erzählt

Das neue Junghans Terrassenbau Museum ist keine verstaubte Sammlung von Zeitmessern, sondern eine abwechslungsreiche Zeitreise durch die Geschichte der Uhrenfertigung im Schwarzwald vom 18. Jahrhundert bis heute. Außergewöhnliche Zeitmesser sind ebenso zu sehen wie Uhrfedern, die einen ganzen industriellen Wirtschaftszweig in Schramberg hervorbrachten. Spannend erzählt wird die Geschichte der Familie und der Firma Junghans und deren Bedeutung für die gesamte Raumschaft Schramberg. Die Möglichkeiten zur Interaktion, Hörstationen und Filme machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Im neuen Junghans Shop in Terrasse 2 können die Besucher die aktuelle Junghans Uhrenkollektion erleben, hier befindet sich auch der Werksverkauf.

Info: Das Junghans Terrassenbau Museum ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Gruppenführungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich

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Rot wie die Liebe: die neue PanoMatic Luna von Glashütte Original

Rot wie die Liebe: die neue PanoMatic Luna von Glashütte Original Das limitierte Sondermodell präsentiert sich leidenschaftlich und glamourös

Es gibt Küsse, die man ein Leben lang nicht vergisst. Und manche beflügeln geradezu: Im Märchen erwecken sie verzauberte Prinzessinnen zum Leben. Und für leidenschaftliche Uhrmacher ist es immer wieder aufs Neue ein besonderer Moment, wenn sie die Unruh im Inneren eines mechanischen Zeitmessers zum ersten Mal zum Schwingen bringen. Am 6. Juli 2018 wird die Magie der Liebe und der Leidenschaft mit dem Internationalen Tag des Kusses gefeiert. Glashütte Original präsentiert zu diesem Anlass ein limitiertes Sondermodell, das wahrhaftig von Herzen kommt. Die diamant- und rubinbesetzte Variante der PanoMatic Luna kleidet sich stolz in die Farbe der Liebe. Die mechanische Damenuhr setzt so ihre klassische Mondphasenanzeige neu und sehr verführerisch in Szene.

Ein Zifferblatt in schillerndem Weiß und funkelndem Rot Das Zifferblatt der neuen PanoMatic Luna vereint gleich zwei romantische Elemente in einer eleganten Komposition. Auf dem weißen Perlmuttzifferblatt entfalten das sanft geschwungene Mondrelief und der silberfarbene Sternenhimmel ihre ganz eigene Poesie. Kunstvoll ist auch der Entstehungsprozess dieser Mondphasenanzeige, deren gewölbte Öffnung sich auf 2 Uhr befindet. Die Rundung des Mondes entsteht mit viel Fingerspitzengefühl und vorsichtigem Diamantschnitt in der hauseigenen Zifferblattmanufaktur in Pforzheim.

Ergänzt wird das Schauspiel der wandelnden Mondsichel von 18 Rubinindexen, die auf der gegenüberliegenden Hälfte des Zifferblattes für leuchtend rote Farbreflexe sorgen und die dezentrale Zeitanzeige von Stunde und Minute umrahmen. Sie befinden sich zusammen mit der kleinen Sekunden – im klassischen Pano-Stil – auf einer Achse in der linken Zifferblatthälfte, während die Mondphasenanzeige und das typische Glashütte Original Panoramadatum die rechte Seite schmücken.

Strahlende Schönheit und leuchtende Farbe Was wäre ein romantischer Nachthimmel ohne Sternenglanz? Die Lünette der neuen PanoMatic Luna ist mit 64 Brillanten von insgesamt 0,95 Karat besetzt, die bei jeder Bewegung das Licht reflektieren. Sie bilden den glamourösen Rahmen für das runde Edelstahlgehäuse von 39,4 mm Durchmesser, dessen Krone am rechten Rand mit einem Rubin geschmückt ist. Ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas sorgt auf der Oberseite für beste Einblicke. Gehalten wird die Uhr von einem leuchtend roten Louisiana-AlligatorLederband, das zusammen mit einer feinen Dornschließe für so sicheren wie stilvollen Sitz am Handgelenk sorgt.

Ein reich verziertes mechanisches Herz Im Inneren der PanoMatic Luna tickt das manufaktureigene Automatikkaliber 90-12, das durch den Saphirglasboden bewundert werden kann. Er gibt den Blick frei in das hochfein veredelte Herz der Uhr samt der markentypischen Duplex-Schwanenhals-Feinregulierung von Glashütte Original. Zahlreiche weitere traditionelle Elemente des Glashütter Uhrenbaus wie die Dreiviertelplatine, gebläute Schrauben und die typischen Glashütter Zierschliffe zeugen zudem unzweifelhaft von ihrer Herkunft.

Die neue PanoMatic Luna in rubinrot ist auf 50 Stück limitiert und ergänzt die reguläre Kollektion mit weißem, blauem oder braunem Band. Sie wird in Kürze in den Glashütte Original Boutiquen und bei ausgewählten Händlern weltweit erhältlich sein. Der Preis beträgt 17.200 EUR (inkl. 19 % MwSt.).

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Wempe Glashütte I/SA Zeitmeister Stahl 1 designed by Herbert Grönemeyer

Die Zeitmeister Stahl 1 designte der Musiker Herbert Grönemeyer in Kooperation mit Wempe Glashütte I/SA. „Ich habe schon immer einen Uhrentick und wollte schon lange eine Uhr entwerfen – eine zeitgenössische, pure und rechteckige Männeruhr“, erklärt Grönemeyer, der vor zwei Jahren mit dieser Idee auf Wempe zukam. „Wir haben uns über die Liebe zur Uhr gefunden“, meint Kim-Eva Wempe und resümiert: „Möglich wurde das Projekt, weil wir eine eigene Uhrenfertigung besitzen und ein erfahrenes Familienunternehmen mit kurzen Entscheidungswegen sind“.

Mit dem Namen Stahl 1 und dem charakterstarken Design huldigt der Künstler seiner Heimat, dem Ruhrgebiet. Die zwei Versionen des rechteckigen Automatik-Chronometers in Stahlblau und in Racing Green sind auf je 250 Exemplare limitiert. Da Herbert Grönemeyer nichts mit diesem Projekt verdienen möchte, spendet er sein „Designer-Honorar“. Wempe spendet aus dem Verkauf der Uhr nochmals den identischen Betrag. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen erhält die Gesamtsumme über die Spenden-Plattform Musik Bewegt.

Der Charakter Geschaffen als Hingucker für jeden Tag und jede Lebenslage. Vor allem für „Persönlichkeiten mit Gelassenheit, die sich für pure Ehrlichkeit, Dynamik und zeitlose Eleganz begeistern aber nicht konservativ auftreten“, erklärt Kim-Eva Wempe. Dank des sanft gewölbten Gehäuses – inklusive Gehäuseboden und entspiegeltem Saphirglas hat es eine flache Höhe von 10 Millimetern – schmiegt sich die Automatikuhr besonders angenehm ans Handgelenk. Ein Grund weshalb die Zeitmeister Stahl 1 auch auf selbstbewusste Frauen anziehend wirkt.

Zu den Charaktereigenschaften zählt auch Ausstrahlungskraft: das galvanisierte Zifferblatt in Racing Green oder Stahlblau besitzt Stabindizes und -zeiger, die dank Leuchtmasse im Dunkeln strahlen.  Das Edelstahlgehäuse der Zeitmeister Stahl 1 hat eine Kantenlänge von 49 x 31,8 Millimeter, wobei das polierte als auch das PVD-beschichtete Gehäuse in smoked des Modells in Racing Green, mittels Kolsterisieren® gehärtet wurde und so gegen Kratzer und Blessuren robuster ist. Treu dem Lied „Männer“ von Herbert Grönemeyer, gibt sich die Uhr „außen hart und innen ganz weich“.

Das Kaliber

In der eleganten Dress Watch Zeitmeister Stahl 1 kommt ein bewährtes Schweizer Automatikwerk zum Einsatz, das eine konstante Laufleistung von 40 Stunden mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz) meistert. Neben den Zentralzeigern für die Stunden, Minuten und Sekunden zeigt es auch das Datum an. Um den Wempe-Ansprüchen zu genügen, wird das Kaliber in der Produktion im sächsischen Glashütte montiert und mit Sekundenstopp und einer Feinregulierung optimiert. Mit einer mittleren Gangabweichung von nur ca. 2 Sekunden pro Tag arbeitet das Kaliber derart präzise, dass es die strenge deutsche Chronometerprüfung nach DIN 8319 besteht.

Die Backstage-Story

Der Musiker Herbert Grönemeyer gesteht, seit über 40 Jahren einen Uhrentick zu haben. Und zwar so sehr, dass er die „kleinen Kunstwerke“, wie er sie selbst bezeichnet, sammelt. Vor zwei Jahren ist der Kontakt bei einem Besuch in einer Berliner Wempe-Niederlassung zufällig entstanden. Die Traditionsfirma hatte noch nie mit einer prominenten Persönlichkeit in dieser Weise zusammengearbeitet. Schon beim ersten Treffen im Hamburger Stammhaus stellte Kim-Eva Wempe fest, „dass mit Herbert Grönemeyer kein Celebrity sondern ein wahrer Uhrenliebhaber zu uns kam“. Ebenso war von Anfang an sicher, dass es eine rechteckige Dress Watch sein soll, weil laut Grönemeyer, „keine zeitgenössische, pure und rechteckige Männeruhr existiert, sondern nur neu aufgelegte Retromodelle“.

„Herbert Grönemeyer hatte ganz genaue Vorstellungen wie die Uhr aussehen und welche Eigenschaften sie besitzen soll.“, erklärt Kim-Eva Wempe. Charakter soll die Uhr haben, Ecken und Kanten. Vor allem soll sie ehrlich und zeitgemäß sein. Schnörkellos und bezahlbar, auch um Männern damit eine neue Authentizität zu geben. Daher sind die Edelstahlgehäuse oberflächengehärtet, von langer Beständigkeit, und für den Uhrenliebhaber war von vornherein klar, ein mechanisches Kaliber zu integrieren. Da Männer eine Vorliebe für Praktisches besitzen, sollte es ein Automatikwerk sein. „Ich selber trage auch immer automatische Stahluhren“, so der Künstler.   Grönemeyer fertigte eigene Zeichnungen an und konsultierte seinen Designer für Plattencover. In sieben Meetings traf er sich mit Wempes Konstruktionsteam, besuchte die Glashütter Uhrenfertigung, hielt unzählige Telefonate und einen regen Email-Austausch. „Ich bin eben ein Westfale. Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, bleibe ich dran“, verrät der Künstler und „weil ich aus dem Ruhrgebiet komme, heißt die Uhr auch Stahl 1“. Ebenso huldigt er mit der Farbe Stahlbau seiner Heimat und als Inspiration für das Racing Green dient eine weitere Leidenschaft Grönemeyers – Oldtimer. Als bodenständiger Westfale verzichtet er darauf seinen Namen auf das Zifferblatt zu drucken. Lediglich auf dem Gehäuseboden ist, neben der Gravur der Sternwarte in Glashütte und der Limitierung, der Name Grönemeyer zu finden. Auf einen weiteren Punkt bestand Grönemeyer zudem: „Ich möchte nichts an der Uhr verdienen, sondern mein ganzes Honorar spenden.“

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Buchtipp: Leica M – 1954 bis heute

Mythos, Legende oder Klassiker, oft sind es große und in die Vergangenheit gerichtete Worte, wenn von der Leica M und ihrem System die Rede ist. Im Sinne derer, die an diesem System, für dieses System oder mit ihm gearbeitet haben, war und ist es vor allem ein einzigartiges fotografisches Werkzeug. Weltweit gibt es kein anderes technisch so anspruchsvolles Produkt wie diese Kamera, deren Konzept und Design mehr als sechs Jahrzehnte fast unverändert beibehalten wurden. Wie sie entstanden ist und von den Menschen, die ihren ganz eigenen Beitrag dazu geleistet haben, wird in diesem Buch spannend berichtet und durch viele Abbildungen belegt.

Diese Prachband für Sammler und Fotografie-Liebhaber ist in Kooperation mit der Leica Camera AG entstanden!

Günter Osterloh: Leica M
ca. 312 Seiten, ca. 200 Illustrationen, 242 x 290 mm, gebunden mit Schutzumschlag
zweisprachig: Deutsch/Englisch
ISBN 978-3-95843-132-4
Heel Verlag

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Buchtipp: Ernst Leitz II – „Ich entscheide hiermit: Es wird riskiert.“

„Ich entscheide hiermit: Es wird riskiert.“ Mit diesen Worten beendete Ernst Leitz II vor 90 Jahren eine lange, kontroverse Debatte mit seinen Führungskräften über die Einführung eines neuen fotografischen Systems. Ernst Leitz II (1871-1956) war eine der wichtigsten Unternehmerpersönlichkeiten der deutschen feinmechanischen und optischen Industrie. Als er in der wirtschaftlich besonders schweren Zeit nach der Hyperinflation im Juni 1924 durchsetzte, die von Oskar Barnack konstruierte und vom Max Berek mit einem Objektiv bestückte Leica in Serie fertigen zu lassen, hatte er eine bahnbrechende unternehmerische Entscheidung gefällt. Denn der mutige Beschluss bedeutete nicht nur, eine neuartige „Kleinfilmkamera“ bauen zu lassen, sondern gleichzeitig die Entscheidung für ein völlig neues fotografisches System von der Aufnahme bis zur Wiedergabe.

Allen Unkenrufen zum Trotz eröffnete die Leica schon bald nach ihrem Erscheinen dem Bildjournalismus, der Tier- und der Sportfotografie neue Perspektiven. Schnell wurde bekannt, dass die kleine und leichte Kamera sich auch unter extremen Bedingungen, so bei Expeditionen, bei Aufnahmen aus der Luft oder unter Wasser, bewährte. Für viele Fotografen wurde die Leica durch ihre Ausstattung, ihre Zuverlässigkeit und ihre Optik zu einer Ikone der Fotografie – bis heute!

Ernst Leitz war nicht nur ein vorbildlicher Unternehmer mit Herz und Vision, er war auch ein Mann mit beispielhaftem sozialen Engagement. Bei seiner riskanten Entscheidung ging es ihm in erster Linie darum, in der schweren Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Schließlich bewies er erhebliche Zivilcourage, als er in der finsteren Zeit der Nazi-Diktatur vielen Verfolgten zur Flucht aus Deutschland verhalf. Das vorliegende Buch zeigt die vielen Facetten eines Unternehmers, der deutsche Wirtschaftsgeschichte geschrieben hat.

Ernst Leitz II, „Ich entscheide hiermit : Es wird riskiert.“
Hrsg. Knut Kühn-Leitz
280 Seiten, 180 s/w-Aufnahmen, 222 x 284 mm, gebunden mit Schutzumschlag,
ISBN-Nr. : 978-3-86852-941-8

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Buchtipp: Ernst Leitz – Wegbereiter der Leica

Es gibt nur ganz wenige Produkte, die weltweit einen so großen Bekanntheitsgrad besitzen, wie die Leica. Ihr Mythos ist untrennbar mit dem Herstellernamen verbunden, der sich auch in ihrer Bezeichnung wiederfindet: Leitz Camera. Die Optischen Werke Leitz in Wetzlar hatten schon Anfang des 20. Jahrhunderts einen exzellenten Ruf als Produzent von optisch-feinmechanischen Präzisionsinstrumenten. Den Grundstein dafür legte zweifellos Ernst Leitz I. Doch erst sein Sohn, Dr. Ernst Leitz II, hat aus der Wetzlarer Ideenschmiede einen „global player“ geschaffen. Er hatte die Führung der Leitz Werke nach dem Tod des Vaters 1920 als alleiniger Chef übernommen. Um das Lebenswerk dieses modernen Industriellen und erfolgreichen Unternehmers sowie um den in vielfältiger Weise politisch denkenden und handelnden Menschen Ernst Leitz II geht es in den bebilderten Beiträgen, Briefen, Ansprachen und Anekdoten dieses Buches. Der Herausgeber, sein Enkel Dr. Knut Kühn-Leitz, hat es dem am 15. Juni 1956 verstorbenen großen deutschen Unternehmer zum 50. Todestag gewidmet.

Ernst Leitz – Wegbereiter der Leica
208 Seiten, ca. 150 Abb., 210 x 297 mm, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-89880-551-3
Heel Verlag

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Astronomische Einzeigeruhr: Die MeisterSinger Lunascope

MeisterSinger baut mechanische Uhren für Menschen, die sich nicht für Sekunden interessieren, sondern aufs große Ganze sehen und dort die Übersicht behalten. Die Bewegung des langen, einzelnen Stundenzeigers ist für das menschliche Auge kaum wahrzunehmen, aber so unaufhörlich wie das Verstreichen der Zeit auf alten Sonnenuhren. Unsere Zeiteinteilung und -darstellung folgt von jeher der Bewegung der Gestirne. Schon im Mittelalter bildeten Turmuhren astronomische Modelle nach, holten lieber die himmlische Mechanik auf die Erde, als einzelne Minuten oder gar Sekunden anzeigen zu wollen.
Mit seinen Einzeigeruhren steht MeisterSinger in der Tradition dieser frühen Zeitmesser. Jetzt präsentiert das Haus seine erste astronomische Uhr: die Lunascope. Das schlanke Edelstahlgehäuse der Pangaea-Familie rahmt eine ungewöhnlich große Mondphasenanzeige: Die obere Hälfte des Zifferblatts ist schwungvoll ausgeschnitten; darin bewegt sich mit dunkelblauem, sternbestandenem Grund der Mond. Sein großzügiger Durchmesser lässt in der realistischen Darstellung auch feine Details der Oberfläche erkennen – wie beim Himmelsblick in klarer Nacht.

Korrektur nach 128 Jahren

Dem natürlichen Eindruck des Erdtrabanten entspricht die astronomische Präzision, mit der die Lunascope die Mondphasen darstellt. Für eine Erdumrundung benötigt der Mond 29 Tage, 12 Stunden, 44 Minuten und 2,9 Sekunden. Die meisten Uhren runden das mit ihrem Räderwerk auf 29,5 Tage ab  – sie gehen damit pro Jahr um 8 Stunden falsch und müssen alle drei Jahre um einen Tag korrigiert werden. Das für MeisterSinger entwickelte Räderwerk der Lunascope arbeitet sehr viel genauer. Ihre Mondphasenindikation benötigt erst nach 128 Jahren eine kleine Nachhilfe  – astronomisch ein kurzer, uhrmacherisch ein sehr langer Zeitraum. Das mit dem Mondphasenmodul versehene Schweizer Automatikwerk der Lunascope lässt sich durch den verschraubten Glasboden des 40-Millimeter-Gehäuses betrachten.
Die Lunascope erscheint in zwei Varianten: mit einem sonnengeschliffenen Blatt im dunklen Blau des Mondhintergrunds und einem silbrig-opalinen Blatt, auf dem das kreisförmige Datumsfenster bei 6 Uhr ein optisches Gegengewicht zur astronomischen Anzeige bildet. Das blaue Modell wird mit einem Kalbslederband (Krokoprägung) im Farbton Cognac, das silber-opaline mit einem dunkelbraunen Kalbslederband ausgeliefert.
Die Lunascope ist ab Anfang April lieferbar und kostet 2990 € (UVP).

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Robust, bequem, unverzichtbar – MeisterSingers Metris, die Lieblingsjeans unter den Einzeigeruhren

MeisterSinger baut Zeitmesser für Menschen, die sich im Alltag nicht von Sekunden jagen lassen. Ihnen dient die Uhr zur Übersicht – in jeder Lebenslage. Mit der Metris präsentiert MeisterSinger ein neues Modell, das sie dabei überall begleitet: weil es robust und gut lesbar ist, ein erfrischendes Bad im See genauso verträgt, wie es mit seinem schlanken Gehäuse zum Ringelpulli passt. Die typischen Merkmale der MeisterSinger-Uhren, der Nadelzeiger und die zweistelligen Stundenzahlen, werden bei der Metris durch ein rundes Lupendatum ergänzt. Was sie von den anderen Modellen vor allem unterscheidet, ist das schwungvoll geformte Gehäuse mit seinen konischen Flanken. Ein wenig erinnert es an sportliche Uhren der frühen 70er-Jahre; und das ist gar kein Zufall: Waren die 70er doch eine Hochzeit der mechanischen Uhrmacherei, die ihre Technik so stoßfest, wasserdicht und energetisch zuverlässig gemacht hatte, dass sie bei allen Aktivitäten sorglos einsetzbar war. Das Edelstahlgehäuse der Metris ist bis 20 bar wasserdicht; sein Oval integriert den Kronenschutz, der die Uhr zusätzlich schützt.

Sorglos in jeder Lebenslage

Damit wird die Metris zum allzeit verlässlichen Weggefährten. Getragen wird sie so sorglos – und so lässig – wie die Lieblingsjeans. Mit dem zeitgemäßen Durchmesser von 38 Millimetern ist sie nie im Weg, trägt nicht dick auf, aber hat einen starken Charakter und bleibt zum Schwimmen einfach am Arm: „Ja klar, das kann sie ab!“
Ein deutlicher Hinweis auf ihre Freizeittauglichkeit ist das Gewebeband, mit dem jede Metris ausgeliefert wird: es ist natürlich wasserfest, aber allemal auch ein Hingucker im Hörsaal oder im Café.

Angetrieben wird die Metris von einem Schweizer Automatikkaliber. Sie trägt ein gewölbtes Saphirglas und einen sechsfach verschraubten Stahlboden. Es gibt sie in vier Zifferblattvarianten: in Opalin-Silber, in Schwarz, Elfenbein und Blau (Superluminova auf den Indexen und dem Nadelzeiger). Das Datumsfenster ist stets weiß und zeigt dieselbe markante Typografie wie die Stundenziffern. Die Metris ist ab April erhältlich und kostet 1490 €.

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Dunkle Materie – die Black Line der MeisterSinger-Klassiker

MeisterSinger baut mechanische Uhren mit einem einzelnen Zeiger –  für Menschen, die nicht zwei, drei Werte addieren sondern die Übersicht behalten wollen. Deshalb orientieren sich die gestalterischen Prinzipien dieser Zeitmesser an historischen Instrumenten: mit sachlicher Typografie und den stets zweistelligen Stundenzahlen. Dabei haben diese Uhren ganz unterschiedlichen Charakter. Manche sind sehr elegant, andere sportlich – und die vier Uhren der Black Line zeigen, dass „instrumentell“ auch heißen kann: sehr dramatisch.

Diamanthartes Mattschwarz

Dafür wird das Gehäuse der vier MeisterSinger-Klassiker tiefschwarz mit Carbon beschichtet und matt sandgestrahlt. Die diamantähnliche Kohlenstoffschicht (DLC – diamond-like carbon) ist besonders abriebfest und unempfindlich. Ein mattes, tiefes Schwarz zeigen auch die Zifferblätter, auf denen sich umso deutlicher die Ziffern und Markierungen abheben: Ihre Farbe wirkt am Tag wie die patinierten Radium-Anzeigen historischer Uhren; nachts leuchten sie dank Super-Luminova-Beschichtung kräftig nach. Die Länge des roten Zeigersegments ist jeweils exakt auf die Geometrie des Zifferblatts abgestimmt, ebenso wie die roten Akzente der Indices, die den Blättern eine strenge Struktur verleihen. Besonders stark ist der Kontrast auf der Rückseite der Gehäuse, wo der ebenfalls geschwärzte Boden das gläserne Sichtfenster und die sorgfältig finissierten Werke rahmt. Die kräftigen Sattellederbänder, mit denen die Uhren dieser Linie ausgeliefert werden, unterstreichen ihren energischen Charakter.


Dabei ist Dezenz kein Kriterium, Coolness schon. Die Uhren der Black Line sind auffallend, keine Frage, aber sie taugen auch alle zum „Talking Piece“, gibt es doch über jede genug zu sagen.

No. 03 Black Line


Die mit bedeutenden Designpreisen ausgezeichnete No.03 bekommt in der Black-Line-Ausführung eine neue, dunkle Prominenz. Ihr mit einem Durchmesser von 43 Millimetern stattliches Edelstahlgehäuse ist mit schwarzem DLC beschichtet und matt sandgestrahlt. Das schwarze Zifferblatt trägt einen Aufdruck in der Farbe „Old Radium“ mit vier roten Stundenindizes und einer roten Zeigerspitze. Durch das Glasfenster im ebenfalls schwarzen Gehäuseboden lässt sich das Schweizer Automatikwerk betrachten. Die Uhr wird mit einem cognacfarbenen Sattellederband ausgeliefert. Zu haben ist sie ab April 2018 und kostet 1790 €.

Perigraph Black Line

Mit seiner offenen Datumsscheibe ist der Perigraph längst ein Klassiker der MeisterSinger-Kollektion; sein Design wurde mehrfach prämiert. In der Black Line-Ausführung ist exakt der Teil des Zeigers rot markiert, der über den Stundenkreis streicht; das Datum setzt sich davon durch kleine rote Indizes davon ab. Das Edelstahlgehäuse trägt seine mattschwarze DLC Beschichtung auch auf dem verschraubten Boden, durch dessen Fenster das Schweizer Automatikwerk zu beobachten ist. Der Perigraph Black Line wird kombiniert mit einem dunkelbraunen Sattellederband, das den Vintage-Stil komplettiert. Der Perigraph Black Line ist ab April 2018 lieferbar und kostet 1890 €.

Salthora Meta Black Line

Die Salthora Meta ist von Haus aus ein Kraftprotz: Mit sattem Klack springt alle 60 Minuten im Fenster bei der 12 die Stundenanzeige weiter. Die Black-Line-Variante verstärkt den dynamischen Charakter weiter: mit dem instrumentellen „Old Radium“-Farbton der Typografie auf schwarzem Blatt und einer roten Zeigerspitze, die sich 60 Minuten lang der rote Markierung über dem Fenster nähert – bis zum nächsten Stundensprung. Das Edelstahlgehäuse der Salthora Meta ist schwarz DLC-beschichtet und mattiert. Durch ein Fenster im ebenfalls schwarzen Boden lässt sich das für MeisterSinger mit einem neuen Modul versehene Schweizer Werk beobachten. Die Uhr wird mit einem kräftigen, braunen Sattellederband ausgeliefert. Zu kaufen ist sie ab April zum Preis von 2890 €.

Circularis Gangreserve Black Line

Das Flaggschiff der MeisterSinger-Kollektion, ausgerüstet mit einem eigens konstruierten Handaufzugswerk und einer besonderen Anzeige der enormen Gangreserve, zeigt als Black-Line-Ausführung ein ganz neues Wesen: Statt der eleganten Linienführung tritt hier die instruktive Technik hervor. Uhrzeit und Gangreserve tragen einen rot markierten Zeiger; die kleinen Indizes für nachlassende Energie sind in Rot keine Zusatzinfo, sondern ein Warnsignal. Und auch das Datum tritt als dritte Anzeige deutlicher hervor und macht das schwarze Blatt dieser Circularis zur Instrumententafel. Gerahmt wird es von einem mattschwarz DLC-beschichteten Edelstahlgehäuse, durch dessen Boden sich das ebenfalls schwarz beschichtete Kaliber des MSH02 beobachten lässt. Die Uhr trägt ein kräftiges, braunes Sattellederband. Sie ist ab April zu kaufen und kostet 5490 €.

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Buchtipp: Magnus Walker – Urban Outlaw – Dirt Don’t Slow You Down

Was soll aus einem werden, der die Schule abbricht, in die Punkrock-Szene gerät und sich mit dem Verkauf von Secondhand-Klamotten über Wasser hält? Nun: ein gefragter Modedesigner und international bekannter Porsche-Sammler. Wenn er denn vom Schlage eines Magnus Walker ist „Urban Outlaw“: Das ist Magnus Walker und so heißt seine Autobiografie, die jetzt auf Deutsch im Delius Klasing Verlag erschienen ist. Der Mann hat Madonna, Alice Cooper und Bruce Willis angezogen mit seiner Modemarke, die ausgerechnet Serious Clothing heißt. Seine Porsche-Sammlung – mit einer Vorliebe für den 911 – ist weltberühmt. Dabei sieht er so aus, dass er im Dunklen wohl nicht nur ältere Damen erschrecken würde: übersät mit Tattoos, verziert mit Zottelzöpfen und einem Dreijahre-Bart, der bis zur Brust baumelt.
Wie kommt so einer zu einer solchen Vollgas-Karriere? Walker erzählt seine Geschichte durchaus nachdenklich und im Jargon amerikanischer Lässigkeit. Sie beginnt in einer Arbeiterfamilie im nordenglischen Sheffield. No future für einen Jungen, der ein wenig Sport betreibt und ansonsten weder Pläne noch Visionen hat. Irgendwann beschließt er, den American Dream zu leben. In Los Angeles wird er Strandverkäufer für gebrauchte Kleidung. Als er eines Tages auf die Idee kommt, die Jeans mit Aufnähern aufzuhübschen, wird die Hollywood-Szene aufmerksam. Eine unglaubliche Karriere beginnt und endet schließlich wieder. Aber da hat Magnus Walker so viel Geld verdient, dass er sich fortan seiner eigentlichen Leidenschaft widmen kann: dem Sammeln und Aufbereiten von alten Porsches.
Wenn er davon erzählt, den 911ern und den 930ern, den Turbos, den Sonderserien und Raritäten, die er in seiner Werkstatt versammelt hat (er schmeißt fast nie etwas weg!), dann blüht er so richtig auf. Und wenn er von seinen Erfahrungen in der Modeindustrie berichtet, dann geht der Blick auch schon mal hinter die Kulissen. Ein Buch, so flott wie ein Porsche, so schillernd wie seine Mode. Und über die Kunst, es zu schaffen.

Magnus Walker: Urban Outlaw – Dirt Don’t Slow You Down
236 Seiten, 110 Fotos (farbig), Format 16 x 23,1 cm, gebunden mit Schutzumschlag
€ 22,90 (D) / € 23,60 (A)
ISBN 978-3-667-11248-4
Delius Klasing Verlag, Bielefeld

 

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