Glashütte Original präsentiert zwei neue Pano-Modelle

Die Pano-Kollektion von Glashütte Original ist unter Kennern der hohen Uhrmacherkunst besonders beliebt. Die sächsische Manufaktur stellt 2019 zwei neue Varianten ihrer erfolgreichen PanoMaticLunar und PanoReserve mit dunkelblauem, handgefertigtem Zifferblatt in rotgoldenem Gehäuse vor.

Die neuen PanoReserve und PanoMaticLunar des deutschen Uhrenherstellers Glashütte Original präsentieren moderne, wahrhaft unverwechselbare Designs. Bei beiden Modellen umrahmt ein satiniertes und poliertes Rotgoldgehäuse das Zifferblatt mit seinen typisch dezentral angeordneten Anzeigen.

Die Hilfszifferblätter für Stunde/Minute und die kleine Sekunde liegen auf einer senkrechten Achse innerhalb der linken Zifferblatthälfte, während das charakteristische Panoramadatum mit weißen Ziffern auf blauem Grund bei 4 Uhr angeordnet ist. Die goldenen Stunden- und Minutenzeiger sind mit Leuchtmasse ausgelegt und garantieren deutliche Ablesbarkeit bei jedem Lichtverhältnis.

Die fächerförmige Anzeige der Gangreserve (Auf/Ab) der PanoReserve befindet sich bei 2 Uhr, die Begriffe „Panoramadatum“ und „Gangreserve“ erscheinen auf Deutsch als ein dezenter Hinweis auf die Herkunft des Herstellers. Das charakteristische Rotgoldgehäuse und blaue Zifferblatt der neuen Modelle überzeugen den Betrachter ebenso wie das exquisite weiß-blaue Panoramadatum.

Bei der PanoMaticLunar besticht die exquisite Mondphasenanzeige durch ihre aufwendig gefertigte Mondscheibe, auf der sich das goldene Gestirn vom silbernen Himmel abhebt. Entsprechend dem Goldenen Schnitt – dem legendären Gesetz ästhetischer Harmonie, das Künstler und Architekten über Jahrhunderte inspiriert hat – wurden die einzelnen Anzeigen auf dem Zifferblatt angeordnet.

Hauseigene Zifferblattherstellung

Die Zifferblätter der neuen Pano-Varianten werden in der hauseigenen Zifferblattmanufaktur von Glashütte Original in Pforzheim hergestellt. Bis zu 40 Arbeitsschritte sind notwendig, um die unverwechselbaren Details und die perfekte Finissierung der Zifferblätter zu realisieren. Zum Beispiel ist die satte blaue Farbe das Ergebnis eines galvanischen Verfahrens. Dieser Prozess unterliegt einer strengen Kontrolle, um exakt den gewünschten Blauton zu erlangen. Das Zifferblatt wird für eine genau festgelegte Zeit in ein galvanisches Bad mit konstanter Spannung getaucht. Alle Schritte des Galvanisierungsprozesses unterliegen vorgegebenen Standards, die darauf ausgerichtet sind, selbst kleinste Farbabweichungen zu vermeiden. Ähnlich strenge Vorgaben gelten für die Verfahren, mit denen die feinen rillenartigen Muster auf die Hilfszifferblätter der dezentralen Stunden- und Minutenanzeige und der kleinen Sekunde aufgebracht werden. Dies gilt ebenso für die Ziffern der Panoramadatumsanzeige, die im Tampon-Druckverfahren aufgetragen werden.

Die Zifferblattspezialisten in Pforzheim stellen auch die kleine Scheibe für die Mondphasenanzeige der PanoMaticLunar her. Die beiden goldfarbenen Monde auf der Scheibe werden zunächst mit Hilfe eines Fräsers herausgeschnitten, wodurch ihre wunderbare gewölbte Form entsteht. Anschließend wird die Oberfläche der Monde mit einem Fräsdiamanten bearbeitet, der ihnen den einzigartigen Glanz verleiht. Das Silber des sternenbedeckten Nachthimmels ist dagegen das Ergebnis eines aufwendigen galvanischen Prozesses.

Hochwertige Mechanik

Die PanoMaticLunar wird durch das Automatikkaliber 90-02 angetrieben. Der Saphirglasboden gewährt einen ungehinderten Blick auf das hochfein vollendete Uhrwerk mit seinen traditionellen Elementen der Glashütter Uhrmacherkunst. Das Herz der PanoReserve ist das Handaufzugskaliber 65-01. Auch hier sind die charakteristischen Merkmale aus Glashütte, wie die handgravierte Unruhbrücke, verschraubte Goldchatons, gebläute Schrauben, die Dreiviertelplatine mit Streifenschliff sowie die von Glashütte Original entwickelte DuplexSchwanenhals-Feinregulierung durch den Saphirglasboden zu bewundern. Beide Kaliber haben eine Schwingfrequenz von 4 Hz und verfügen über eine Gangreserve von 42 Stunden. Die neuen Zeitmesser sind mit einem passenden dunkelblauen Louisiana-Alligator-Lederband mit Dorn- oder Faltschließe in Rotgold ausgestattet und sind in allen Glashütte Original Boutiquen sowie bei autorisierten Händlern weltweit erhältlich.

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Die neue Glashütte Original PanoInverse – Limitierte Edition

Die Uhrmacher von Glashütte Original sind erprobt darin, traditionelles Handwerk und innovative Ideen zu verbinden. Diese Kombination spiegelt sich in der vielfältigen Kollektion der sächsischen Manufaktur wider und präsentiert sich nun einmal mehr in der neuen PanoInverse – Limitierte Edition. Dieses Meisterwerk interpretiert die Idee neu, die innere Schönheit eines Zeitmessers offen zur Schau zu stellen, und lässt durch die kunstvoll ausgeschnittene Grundplatine die Unruhbrücke scheinbar frei im Uhrwerk schweben.

Mit dem auf 25 Stück limitierten Zeitmesser in Platin schreibt Glashütte Original die Erfolgsgeschichte seiner PanoInverse-Linie fort. Im letzten Jahr hatte die Idee, mit der Unruhbrücke das pulsierende Herz des Uhrwerks auf der Zifferblattseite zu zeigen, ihr zehnjähriges Jubiläum. Die neue limitierte Edition setzt nun aufs Neue die kunstvoll gravierte „Schmetterlingsbrücke“ mit ihrer rhythmisch pulsierenden Schraubenunruh in Szene. Freigestellt und scheinbar schwebend, präsentiert sich diese kunstvoll veredelte Baugruppe dem Betrachter.

Üblicherweise auf der Werkrückseite positioniert und sonst nur durch den gläsernen Boden zu sehen, kommt die typische Form der Dreiviertelplatine auch in der limitierten Edition der PanoInverse in besonderer Weise zur Geltung. Mit feinen Strichen und zarten Verästelungen zieht sich filigranes Blattwerk über die rhodinierte Oberfläche – und das nicht nur auf der Vorderseite samt Unruhbrücke, sondern auch auf der Rückseite des Werks.

Diese Handgravur stellt dabei nicht nur eine weitere Referenz an die Glashütter Tradition dar. Im besten Sinne des Wortes verwandelt der Graveur mit seiner Handschrift auch jede der 25 Uhren in ein echtes Unikat.

Unverwechselbares Gesicht

Doch damit ist die Geschichte der traditionellen Methoden und Elemente dieses exklusiven Zeitmessers noch nicht zu Ende erzählt. Die unkonventionelle Vorderseite wird von verschraubten Goldchatons, rubinroten Lagersteinen, gebläuten Schrauben und vergoldeten Gravuren akzentuiert. Auch eine Skelettierung findet sich an prominenter Stelle: in den weißgoldenen Zeigern der Stunde und Minute.

All diese Finissierungen verleihen der PanoInverse – Limitierte Edition ein unverwechselbares Gesicht. Das in origineller Weise umgekehrte Handaufzugswerk Kaliber 66-08 schlägt mit einer Frequenz von 4 Hz und verfügt über eine Gangdauer von 41 Stunden. Neben der Darstellung von Stunde, Minute und kleiner Sekunde bietet die Uhr eine Gangreserveanzeige und einen Sekundenstopp.

Eingefasst ist das hochfein veredelte Werk in ein poliert/satiniertes Platingehäuse von 42 mm Durchmesser. Darüber hinaus schmückt ein blauer Saphircabochon die Krone. Das Kornblumenblau der Schrauben, das fein gekörnte Zifferblatt sowie das dunkelblaue Louisiana-Alligator-Lederband setzen weitere blaue Akzente.

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Glashütte Original Senator Chronometer Tourbillon – Limitierte Edition

eit langem werden in der sächsischen Kleinstadt Glashütte Eleganz und Mechanik in hochfein veredelten Zeitmessern vereint. 1920 verlieh der Uhrmachermeister Alfred Helwig hier einer der aufwendigsten Komplikationen der Haute Horlogerie, dem Tourbillon, durch seine einseitige Lagerung scheinbar schwerelose Anmut. Nun präsentiert Glashütte Original seine damalige Erfindung in einer weiterentwickelten und raffinierten Variante. Erstmalig gelang es der sächsischen Manufaktur, ein Fliegendes Tourbillon mit Sekundenstopp, Nullstellung und Minutenrastung zur exakten Zeiteinstellung zu kombinieren. Diese Weltneuheit aus Platin ist auf 25 Stück limitiert und als Chronometer offiziell zertifiziert.

Das Tourbillon: traditionell in Bewegung

So faszinierend ein drehender Tourbillonkäfig auch anzusehen ist – seine eigentliche Bestimmung galt der Präzision. Egal ob einseitig „fliegend“ oder klassisch mit Brücke gelagert: Bei diesem „Wirbelwind“ dreht sich das gesamte Schwing- und Hemmungssystem innerhalb einer Minute um die eigene Achse. Auf diese Weise wurde die Wirkung der Schwerkraft auf das Gangverhalten damaliger Taschenuhren kompensiert. Bei modernen Armbanduhren verdeutlicht das Tourbillon vor allem das hohe Maß uhrmacherischer Kompetenz, welche Kenner weltweit zu schätzen wissen.

Die Uhrmacher von Glashütte Original zeigen, dass ein Tourbillon nach wie vor seinem ursprünglichen Zweck dienen kann. Sekundenstopp, Nullstellung und Minutenrastung sorgen dafür, dass Minuten- und Sekundenzeiger synchron und somit genau eingestellt werden können. So stoppt der Drehkäfig des Tourbillons unmittelbar, wenn die Krone gezogen wird.

Da der Sekundenzeiger auf dem Käfig angebracht ist, hält auch dieser sofort an. Die Herausforderung, ein Fliegendes Tourbillon in „vollem Flug“ anzuhalten und mit einer Möglichkeit zur exakten Zeiteinstellung zu verbinden, nahmen die Uhrmacher der Manufaktur gern an. Ihre Umsetzung erweist sich als ebenso ausgereift wie innovativ. Zwei Patente sind für die komplexe Konstruktion angemeldet.

Zum Einstellen der Zeit wird die Krone gezogen. Dadurch wird eine Vertikalkupplung ausgelöst, die den Tourbillonkäfig – und damit die Unruh – in seiner aktuellen Position arretiert. Wird die Krone nun weitergezogen und gehalten, dreht der Sekundenzeiger im Uhrzeigersinn auf Null und der Minutenzeiger bewegt sich auf den nächsten vollen Index. Ein Drehdämpfer sorgt dabei für einen sanften Bewegungsablauf.

Nun kann die Krone losgelassen und – während die kleine Sekunde auf Null verharrt – die minutengenaue Einstellung der Uhrzeit bei noch gezogener Krone vorgenommen werden. Zum gewünschten Zeitpunkt wird die Krone jetzt wieder gedrückt und damit der Sekundenzeiger freigegeben. Somit sind Minute und Sekunde perfekt synchronisiert. Darüber hinaus wurde hier erstmalig das Fliegende Tourbillon beidseitig mit einer Stoßsicherung ausgestattet.

Das Handaufzugskaliber 58-05: Chronometer-Präzision in edlem Gewand

Die hohe Ganggenauigkeit des Senator Chronometer Tourbillon – Limitierte Edition wird von neutraler Instanz bestätigt. Jedes Modell ist vom Deutschen Kalibrierdienst in Glashütte nach DIN 8319 als Chronometer zertifiziert. Bei den Tests wird die Uhr 15 Tage lang in insgesamt fünf Lagen und drei Temperaturen geprüft. Eine Siliziumspirale macht die Uhr zudem unempfindlicher gegenüber Magnetfeldern und Temperaturschwankungen. Das Handaufzugskaliber 58-05 mit einer Schlagzahl von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde verfügt bei Vollaufzug über eine Gangreserve von 70 Stunden, die auf einer Anzeige bei 9 Uhr verfolgt werden kann.

Das Design: vielschichtig und transparent

Im Platingehäuse von 42 mm Durchmesser präsentiert sich ein hochfein veredeltes Uhrwerk. Es bietet unterhalb des dezentralen, galvanisch blauen Zifferblatts faszinierende Einblicke durch die Kombination von unterschiedlichen Ebenen und Veredelungen. Ein besonderer dreidimensionaler Eindruck entsteht dadurch, dass Zifferblatt und Fliegendes Tourbillon die obere und untere Hälfte des Werkes wie kleine Türme überragen. Ein teilweise transparenter Reif aus Saphirglas, der die Sekundenskala trägt, und eine offene Bauweise lassen den Blick in die Tiefe gleiten. Verschiedene Handgravuren und der klassische Glashütter Streifenschliff runden das Dekor ab.

Eine besondere Raffinesse verbirgt sich zudem am oberen Zifferblattrand. Der verspiegelte Höhenring zeigt bei 12 Uhr den Schriftzug „Chronometer Tourbillon“, der spiegelverkehrt auf dem Zifferblatthalter eingraviert ist. Auch die Rückseite der Uhr fasziniert mit aufwendigen traditionellen Veredelungen. Vervollständigt wird das Modell durch ein dunkelblaues Louisiana-Alligator-Lederband mit einer Faltschließe aus Platin.

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Glashütte Original Senator Chronometer in zeitgenössischer Optik

Mit der neusten Ausgabe des erfolgreichen Senator Chronometers präsentiert Glashütte Original zertifizierte Präzision in einem edlen zeitgenössischen Design. In Anlehnung an die berühmten Marinechronometer des 19. und 20. Jahrhunderts aus Glashütte zeichnet sich auch dieser Armbandchronometer durch geprüfte Ganggenauigkeit, perfekte Ablesbarkeit und zeitlose Ästhetik aus.

Subtile Design-Anpassung

Im Jahr 2009 wurde der Senator Chronometer erstmalig vorgestellt und im darauffolgenden Jahr von den Lesern des Fachmagazins Armbanduhren zur „Uhr des Jahres“ gewählt. Seitdem hat sich das zeitlos-elegante Modell zu einem erfolgreichen Klassiker innerhalb der Senator-Kollektion entwickelt. 2019 folgt eine zeitgenössische Version in einem neu gestalteten Gehäuse in Rotgold. Hier bietet eine schlankere Lünette mehr Raum für das mit feiner Silberkörnung texturierte Zifferblatt.

Zertifizierte Zeitmessung und deutsche Chronometer-Norm

Der Begriff Chronometer kennzeichnet die präzisesten Zeitmesser ihrer Generation, die ihre Ganggenauigkeit in standardisierten und strengen Prüfverfahren unter Beweis stellen müssen. In der Vergangenheit wurden diese äußerst akkuraten und zuverlässigen Instrumente hauptsächlich für die Navigation verwendet, um die genaue Position eines Schiffs auf hoher See zu ermitteln.

Auch heute ist der Anspruch an einen Chronometer unverändert hoch: Erst mit dem Siegel eines autorisierten Instituts darf sich eine Uhr mit dem Titel „Chronometer“ schmücken. Der Senator Chronometer stellt seine Qualität beim Deutschen Kalibrierdienst unter Beweis und tritt als offiziell zertifizierter Chronometer die Nachfolge seiner hochpräzisen Vorgänger an. Dabei ist die Besonderheit der deutschen Chronometer-Norm, dass der Zeitmesser sekundengenau einstellbar sein muss und das Uhrwerk den Testgang komplett im Gehäuse montiert durchläuft.

Edle Farbgebung und Oberflächenstruktur

Die aufwendige Veredelung des Zifferblatts zeugt von den fachmännischen Händen, die das kleine Kunstwerk in der hauseigenen Zifferblattmanufaktur in Pforzheim fertigen. Der silberne Farbton hebt die feine Körnung der Grainé-Lackierung hervor und verleiht der Oberfläche eine samtige Struktur. Die Eisenbahnminuterie, die Indexe und Ziffern sind lasergraviert und anschließend schwarz galvanisiert. Für Darstellung der Stunden und Minuten ziehen Poire-Zeiger aus gebläutem Stahl ihre Bahnen. Weitere gebläute Zeiger markieren die Anzeigen für die Gangdauer und die kleine Sekunde, deren Profile in das Zifferblatt eingedreht wurden und so dem Zifferblatt zusätzliche Tiefe verleihen.

Authentische Vorbilder Die Gestaltung der Anzeigen ist von historischen Marinechronometern inspiriert: Die kleine Sekunde befindet sich bei 6 Uhr, die Gangdaueranzeige bei 12 Uhr. Darüber hinaus präsentiert der Senator Chronometer das typische Panoramadatum bei 3 Uhr, das farblich auf das Zifferblatt abgestimmt ist. Dank des sogenannten „springenden Datums“ erfolgt der Wechsel pünktlich bei Mitternacht binnen weniger Sekunden. Der Korrektor, der für maximalen Komfort zur Schnelleinstellung des Datums sorgt, befindet sich bei 4 Uhr an der Gehäuseflanke. Eine dezente Tag-Nacht-Anzeige erleichtert das Einstellen und befindet sich in einer runden Öffnung innerhalb der Gangdaueranzeige: Von 6 Uhr früh bis 18 Uhr am Abend erscheint der kleine Kreis in Weiß, ab 18 Uhr in Schwarz.

Anspruchsvolle Technik

Angetrieben werden die Funktionen vom hochfein veredelten Handaufzugskaliber 58-01. Es verfügt unter anderem über einen raffinierten Sekunden-Nullstopp-Mechanismus, der beim Ziehen der Krone die Zeitanzeige anhält, den Sekundenanzeiger auf Null setzt und dort hält. Gleichzeitig bewegt sich der Minutenzeiger auf den nächsten vollen Minutenindex. Dreht man nun die Krone zum Einstellen der Uhrzeit, springt der Zeiger auf den nächsten Minutenindex – so bleibt der richtige Zusammenhang von Sekunde und Minute stets erhalten.

Durch ein Saphirbodenglas sind die klassischen Merkmale der Glashütter Uhrmacherkunst auf den ersten Blick zu sehen: Die typische Dreiviertelplatine, die verschraubten Goldchatons sowie der handgravierte Unruhkloben vereinen uhrmacherischen Anspruch mit echtem Kunsthandwerk.

Abgerundet wird die aufwendige Gestaltung des neuen Chronometers durch ein dunkelbraunes Louisiana-Alligator-Lederband mit einer Falt- oder Dornschließe aus Rotgold.

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Glashütte Glashütte Original lanciert neue Kollektion „Spezialist“ – SeaQ lässt Glashütter Tradition der Taucheruhr wieder aufleben

Zeitmesser aus Glashütte werden seit langem für ihre hochwertige Mechanik, aufwendigen Dekorationen und zeitlose Eleganz weltweit geschätzt. Seit dem 19. Jahrhundert werden präzise Zeitmesser aus Glashütte auch als verlässliche Instrumente für die Navigation und Positionsbestimmung zu Land, zu Wasser und in der Luft verwendet. Zahlreiche historische Glashütter Marinechronometer, Beobachtungs-, Piloten- und Taucheruhren belegen die Verwendung von hochpräzisen Uhren als sogenannte Instrumenten-Uhren, die in ganz speziellen Bereichen eingesetzt wurden. Basierend auf diesem Erfahrungsschatz und dem historischen Erbe lanciert Glashütte Original eine fünfte Kollektion: die „Spezialist“. Sie richtet sich an den unerschrockenen, abenteuerlustigen Mann mit einer „Hands-on“ Mentalität und dem Willen, sein Leben aktiv zu gestalten. Auftakt dieser neuen Kollektion ist die Taucheruhr SeaQ, die Historie und Moderne vortrefflich vereint.

Von der Vergangenheit inspiriert

Die SeaQ von Glashütte Original ist in zwei Modellvarianten erhältlich: als SeaQ in einer limitierten und in einer Serienversion sowie als SeaQ Panoramadatum mit schwarzem oder blauem Zifferblatt. Als Vorbild der neuen Taucheruhr diente die speziell für Sporttaucher entwickelte „Spezimatic Typ RP TS 200“ aus dem Jahr 1969.

Bereits vor 50 Jahren waren hohe Qualität und komplexe Funktionalität die Markenzeichen dieser in Glashütte produzierten Uhr. Mit der limitierten SeaQ 1969 greift die sächsische Manufaktur diese Tradition auf, indem sie auf dem schwarzen Zifferblatt die historische Beschriftung zitiert und die Anzahl der Lagersteine wiedergibt. Auf dem historischen Modell steht „Rubis 26“ für das Qualitätsversprechen, das damals mit dem Kaliber 75 einherging. „Shockproof“ verweist auf die schon seinerzeit besonders stabile Bauweise der Taucheruhr.

Auch der beige Farbton „Old Radium“ auf den arabischen Ziffern und Indexen sowie die grünen Zeiger wurden vom historischen Vorgänger übernommen. Von der SeaQ 1969 sind 69 Stück erhältlich, die Limitierungsnummer findet sich auf der gravierten Bodenplatte. Diese wird gerade ausgerichtet und dann durch einen Bodenring mit Gewinde in dieser Position fixiert. Die Gravur der Bodenplatte zieren darüber hinaus das maritime Symbol des Dreizacks, das Doppel-G von Glashütte Original sowie 20 Wellen, die für die Wasserdichtigkeit von 20 bar stehen.

Das schwarze Zifferblatt der Serienversion der SeaQ wird von arabischen Ziffern, Indexen und Zeigern im historischen Farbton „Old Radium“ akzentuiert. Diese Variante verfügt ebenfalls über eine gravierte und ausgerichtete Bodenplatte, die neben dem Dreizack mit dem Doppel-G und den 20 Wellen die fortlaufende Bodennummer zeigt.

Maximale Zuverlässigkeit unter Wasser

Mit ihrer Wasserdichtigkeit bis 20 bar, das entspricht ca. 200 Metern, ist die SeaQ für wechselnde Druckverhältnisse auch in größerer Tiefe gewappnet. Das zweite Modell, die SeaQ Panoramadatum, ist bis 30 bar, ca. 300 Meter, wasserdicht und damit selbst für Tauchprofis geeignet. Diese essentielle Wasserdichtigkeit beider Modelle unterstützen zahlreiche Details, wie die verschraubte Krone oder die mit einem Ring fixierte Bodenplatte der SeaQ-Modelle bzw. der zentralverschraubte Saphirglasboden der SeaQ Panoramadatum-Modelle.

Von der einwandfreien Funktion seiner Uhr kann das Leben eines Tauchers abhängen. Deshalb war maximale Zuverlässigkeit die zentrale Prämisse für die Designer und Konstrukteure von Glashütte Original bei der Entwicklung der SeaQ. Die DIN- bzw. ISO-geprüfte Taucheruhr erfüllt strengste deutsche und internationale Qualitätsstandards im Hinblick auf Wasserdichtigkeit, Ablesbarkeit, Stoßsicherheit, Salzwasserbeständigkeit und viele weitere Kriterien.

Ein sicheres Taucherlebnis

Als echte Taucheruhren verfügen alle Varianten über eine einseitig gegen den Uhrzeigersinn drehbare, spürbar rastende Lünette zur sicheren Bestimmung der Tauchzeit. Die SeaQ kann dank der deutlichen Minutenrastung und der mit Super-LumiNova versehenen Dreiecksmarkierung für den Tauchbeginn auch hier überzeugen. Die Keramikeinlage sorgt darüber hinaus für eine kratzfeste Lünettenoberfläche. Unter Wasser sind Taucher häufig mit schwierigen Lichtverhältnissen konfrontiert. Mit der SeaQ behalten sie in diesen Situationen stets den Überblick. Die gedruckten bzw. applizierten Stundenmarkierungen und Indexe sowie die Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sind großzügig mit Super-LumiNova ausgelegt. Ihr blaues Leuchten garantiert – durch das entspiegelte Saphirglas hindurch – auch in trüben Gewässern optimale Ablesbarkeit und ein sicheres Taucherlebnis.

Die SeaQ 1969 und die SeaQ werden vom automatischen Manufakturkaliber 39-11 mit Schwermetall-Schwungmasse angetrieben. Es schlägt in einem Edelstahlgehäuse von 39,5 Millimetern Durchmesser und verfügt über eine Gangdauer von 40 Stunden, eine Sekundenstoppfunktion und eine Datumsanzeige bei 3 Uhr.

Neue Herausforderung für Kaliber 36

Eine besondere Bedeutung kommt dem Datum beim Schwestermodell SeaQ Panoramadatum zu. Das für Glashütte Original typische Großdatum gibt der etwas größeren Variante ihren Namen und integriert sich harmonisch bei 4 Uhr. Auf dem wahlweise schwarzen oder blauen und mit Strahlenschliff veredelten Zifferblatt präsentieren sich die Zeiger, applizierte arabische Ziffern und Indexe in Grün bzw. in Weiß.

Die Unterschiede zur SeaQ gehen über optische Details jedoch weit hinaus. Mit der SeaQ Panoramadatum haben die Glashütter Konstrukteure die Herausforderung gemeistert, das preisgekrönte Kaliber 36 für den anspruchsvollen Einsatz unter Wasser zu variieren. In der Version 36-13 schlägt es in einem 43,2-Millimeter-Edelstahlgehäuse und ist wie gewohnt optimiert hinsichtlich der vier Prinzipien Präzision, Stabilität, Laufzeit und Ästhetik. Das Werk ist dank seiner Bajonett-Aufhängung besonders stoßsicher im Gehäuse verankert und bietet eine bemerkenswerte Gangdauer von 100 Stunden, während die Siliziumspirale für eine zuverlässige und hohe Ganggenauigkeit sorgt – über wie unter dem Meeresspiegel.

Das mit dem Kaliber 36 einhergehende Qualitätsversprechen wird selbstverständlich auch von der SeaQ Panoramadatum gehalten. Diese Uhr erfüllt also nicht nur die strengen DIN- und ISO-Normen für Taucheruhren, sondern muss auch das aufwendige 24-tägige Testverfahren erfolgreich durchlaufen. Ein individuelles Zertifikat dokumentiert diese Prüfung.

Die SeaQ 1969 ist in zwei Armbandvarianten erhältlich: mit einem markanten Kautschukband mit Reliefmuster sowie einem wasserfesten Nylon-Webarmband, das speziell für die SeaQ entwickelt wurde. Jeweils drei Versionen werden für die SeaQ und die SeaQ Panoramadatum angeboten: ein stabiles, flaches Edelstahlband samt 8-stufigem Feinstellmechanismus, ein wasserfestes und strapazierfähiges Nylon-Webarmband sowie ein markantes Kautschukband mit Reliefmuster sorgen hier für den sicheren Halt am Handgelenk.

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Aus den Bergen für das Wasser Wempe Zeitmeister Sport Taucher Chronograph mit blauem Zifferblatt

Taucher benötigen besonders zuverlässige Instrumente, die ihre Sicherheit gewährleisten: einen Tiefenmesser und eine Uhr. Dem Wasser von jeher verbunden, baute Wempe bereits in den 1960er-Jahren Zeitmesser für diese anspruchsvolle Klientel. Die im Jahr 2013 eingeführten Taucheruhren aus Wempes Zeitmeister-Linie erinnern in ihrer Gestalt an diese frühen Vorläufer, sind aber die ersten zertifizierten deutschen Chronometer für den Unterwassersport, haben also alle in einer amtlichen Prüfung ihre präzise Funktion bewiesen. Ausgestattet mit einem blauen Zifferblatt lanciert das Unternehmen eine weitere Variante des Zeitmeister Sport Taucher Chronographen.

Wempe Zeitmeister Sport Taucher Chronograph mit blauem Zifferblatt

Der Taucher Chronograph aus der Zeitmeister-Linie erfüllt alle Anforderungen an eine Uhr für den Unterwassersport und bietet darüber hinaus die Möglichkeit zur Kurzzeitmessung. Das Gehäuse mit einem Durchmesser von 45 Millimetern wird an einem integrierten Edelstahlband getragen, das dank eines Verlängerungselements in der Faltschließe auch über den Neoprenanzug passt. Die einseitig drehbare blaue Taucherlünette mit Keramikeinlagen ist dank ihres griffigen Rands auch mit Handschuhen bedienbar. Der verschraubte Gehäuseboden der bis 30 bar wasserdichten Uhr trägt eine Reliefgravur der Glashütter Sternwarte, in der ihre Chronometerqualitäten amtlich geprüft werden. Der Chronograph stoppt die Sekunden aus der Mitte, Minuten und bis zu zwölf Stunden auf vertieften Hilfszifferblättern bei der 12 und der 6. Bei der 9 dient eine permanente kleine Sekunde der Funktionskontrolle. Weil alle Zeiger und die Stundenindizes Leuchtmasse tragen, ist die Uhr auch im Dunkeln ablesbar.

Werk mit technischen Spezialitäten

Im Wempe Zeitmeister Taucher Chronographen arbeitet ein Automatikwerk, das bei Wempe in Glashütte mit einem eigens entwickelten Unruhkloben und einer Feinreglage versehen wird. So ausgerüstet, wird die Uhr für die Chronometerprüfung in der alten Sternwarte des Ortes eingestellt.

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Wempe Glashütte I/SA: Die Uhrenneuheiten 2019

Wempe Glashütte I/SA ergänzt seine beiden Uhrenlinien Chronometerwerke und Zeitmeister um neue charakterstarke Modelle in limitierter Stückzahl. Drei Chronographen, zwei Flieger- und eine Damenarmbanduhr setzen mit ungewöhnlichen Materialien und Farben markante Ausrufezeichen in den bislang von einer klassischen Form geprägten Modellen. Die sechs neuen Uhren erscheinen jeweils in limitierter Stückzahl mit entsprechender Kennzeichnung.

Das Hamburger Familienunternehmen Wempe und seine Hamburger Chronometerwerke Maritim haben eine lange Tradition als Hersteller hochwertiger und präziser Zeitmesser. Seit 1905 fertigt das Haus äußerst präzise Schiffschronometer – damals unverzichtbar für die Navigation auf hoher See. In den 1940er-Jahren gehörte Wempe mit zu den Lieferanten zuverlässiger Zeitmesser für die deutsche Luftwaffe. Deren schlichte und sachliche Ausführung ist bis heute gestalterisches Vorbild für Fliegeruhren.

Die Armbanduhren, die seit 2006 im sächsischen Glashütte entstehen, sind ganz der Tradition größter Genauigkeit verpflichtet: die Linie Chronometerwerke, in der hochfeine eigene Kaliber arbeiten, und die Linie Zeitmeister, die mit Schweizer Werken ausgerüstet ist. Produziert in der Sternwarte, die am höchsten Punkt des Ortes liegt, wird jede WempeArmbanduhr einer strengen mehrtägigen Prüfung unterzogen und nur, wenn sie die International Standard Organisation Norm 3159 (ISO 3159) erfüllt, offiziell als Chronometer zertifiziert. Neben der technischen Exzellenz ist für die Uhren von Wempe Glashütte I/SA noch ein anderes Merkmal typisch: Elegante Dreizeigeruhren wie sportliche Chronographen besitzen eine ganz klassische Formensprache, sind prägnant, aber nicht auffällig.

Helle Bronze, mattschwarze Keramik

Die Neuheiten des Jahres 2019 verpflichten sich uhrmacherischen Traditionen und Qualitäten auf gewohnt hohem Niveau und setzen dies gestalterisch auf eine neuartige und expressive Weise um.

Alle Modelle sind zu ausdrucksstark, um alltäglich zu sein. Sie sind echte Hingucker. Zudem sind sie nur in limitierter Auflage zwischen 20 und 100 Exemplaren pro Modell erhältlich.

Ein Erbstück: Wempe Chronometerwerke CW4 Fliegeruhr, limitiert auf 100 Exemplare

Die CW4-Fliegeruhr von Wempe nimmt gestalterisch konsequent die große aeronautische Tradition des Hauses auf: Typografisch und in ihrer Zifferblattgeometrie folgt sie dem vom Luftfahrtministerium vorgegebenen „Baumuster A“. Diese sogenannten Beobachtungsuhren (B-Uhren) der 1940er-Jahre sind hochpräzise Fliegerzeitmesser, für deren Bau auch Wempe als erfahrener Chronometerspezialist ausersehen worden war. Findet sich bei vielen heutigen Fliegeruhren eine Datumsanzeige als Zugeständnis an moderne Zeiten, orientiert sich dieses limitierte Modell bewusst am Original. An historische Instrumente erinnert auch die Oberfläche des Edelstahlgehäuses: Ihre dunkle PVD Beschichtung zeigt eine unregelmäßige Struktur und wirkt damit umso technischer. Zu dieser rauen Optik passt das braune Vintage-Lederband – mit ganz ähnlichen Riemen schnallten sich schon die frühen Piloten ihre wertvollen Zeitmesser über die Montur. Nur ist dieses Modell bei Weitem nicht so wuchtig wie seine eminenten Vorgänger. Dank eines Gehäusedurchmessers von 41 Millimetern passt es nicht nur über, sondern auch bequem unter den Ärmel der Fliegerjacke.

Raue Schale, nobler Kern

Die CW4-Fliegeruhr schreibt die chronometrische Tradition des Hamburger Familienunternehmens fort. Verbaute Wempe einst in die historischen Modelle zugekaufte Werke, kommt heute eines der hochfeinen Manufakturwerke zum Einsatz, die das Haus an seinem Glashütter Standort entwickelt und fertigt. Das automatische Manufakturkaliber CW4, 2016 vorgestellt, verbindet überlieferte uhrmacherische Tugenden mit modernster Antriebstechnik. Das Werk zeigt eine sorgfältige Finissierung mit Zierschliffen und Gravuren. Fünf Lagersteine aus Rubin befinden sich in gepressten Chatons. Über der typischen Glashütter Dreiviertelplatine dreht sich ein dezentraler Schwermetallrotor und versorgt nach Vollaufzug das Werk mit genügend Energie für weitere 90 Stunden.

Von den Spezialisten bei Wempe Glashütte I/SA genau einreguliert, wird jede Fliegeruhr auf ihren präzisen Lauf überprüft und als Chronometer nach ISO 3159 zertifiziert. Die 100 Exemplare dieser limitierten Serie tragen eine individuelle Nummer auf dem Gehäuseboden.

Die Chronometerwerke CW4 Fliegeruhr von Wempe Glashütte I/SA mit Automatik-Manufakturwerk ist ab Mai erhältlich und hat einen Preis von 5.450 Euro.

Großer Auftritt: Wempe Chronometerwerke CW4 Brillant-Lünette Perlmutt, limitiert auf 20 Exemplare

Die CW4 mit Brillanten und Perlmuttzifferblatt ist in der Kombination von wertvollem Brillantbesatz und hochfeiner Technik eine äußerst graziöse Uhr. Sie vereint perfekt Wempes Expertise als Juwelier ebenso wie als Uhrmacher. Auf der Lünette des 41-Millimeter-Edelstahlgehäuses sind insgesamt 54 Brillanten nahezu nahtlos aneinander aufgereiht. Das Gesamtgewicht beträgt 1,8 Carat (ct.). Der dunkelgrün irisierende Schimmer des Perlmuttzifferblatts setzt den Kontrapunkt zum Umfang der Uhr und dem schwarzen Armband aus Krokodilleder.

Kunstvolle Gravuren

Ausgestattet mit dem automatischen Manufakturwerk CW4, ist dieses Uhrenmodell nicht nur ein Schmuck-, sondern auch ein uhrmacherisches

Meisterstück. Das Uhrwerk gehört zu den Kalibern, die Wempe im sächsischen Glashütte entwickelt, fertigt und nach einer präzisen Regulierung als Chronometer zertifizieren lässt. Das Glashütter Erbe des CW4 ist durch den Sichtboden des Gehäuses erkennbar: Es trägt traditionelle Schliffe und Gravuren; fünf seiner Lagersteine aus Rubin sind in Goldchatons gefasst. Ein kleiner, dezentraler Rotor verschafft dem Werk eine Gangreserve von 90 Stunden. Auf dem Gehäuseboden ist die individuelle Nummer der Uhr eingraviert. Der glamouröse Zeitmesser ist auf 20 Exemplare limitiert.

Die CW4 Chronometerwerke von Wempe Glashütte I/SA mit Brillanten und Perlmuttblatt ist seit März 2019 erhältlich und hat einen Preis von 9.950 Euro.

Instrument mit großer Tradition: Wempe Zeitmeister XL Flieger Bronze, limitiert auf 100 Exemplare

Die neue Zeitmeister Fliegeruhr von Wempe Glashütte I/SA vereint gleich zwei große Traditionen. Ihr Gehäusematerial Bronze war für lange Zeit die ideale Ummantelung für empfindliche Instrumente – in der Medizin, der Seefahrt und der frühen Aeronautik. Deswegen erinnert Bronze an weite Reisen und echte Abenteuer. Bei diesem Gehäuse setzt Wempe eine Legierung ein, wie sie auch für Schiffsschrauben verwendet wird: Sie enthält kein Zinn. Stattdessen macht sie ein Anteil von sieben Prozent Aluminium und zwei Prozent Silizium korrosionsbeständig. Die Uhr entwickelt daher kaum Patina oder gar Grünspan, sondern behält am Arm des Trägers ihren warm glänzenden Ton. Das schwarze Zifferblatt mit kräftiger, sachlicher Typografie und dem authentischen dreieckigen Index bei zwölf Uhr erinnert an die hochpräzisen Fliegerchronometer, die Wempe in den 1940er-Jahren herstellte und deren Gestalt den Vorgaben des Luftfahrtministeriums folgte. Diese sogenannten B-Uhren waren enorm groß – und auch die Flieger XL hat einen besonders kräftigen Durchmesser von 45 Millimetern. Der Rahmen des Datumsfensters und die Zeiger nehmen die Gehäusefarbe auf; die Dornschließe des VintageLederarmbands ist ebenfalls aus Bronze. Auf dem Stahlboden des bis fünf Bar wasserdichten Gehäuses weist eine Gravur auf die Limitierung des Modells hin: „1 von 100“.

Angetrieben wird die Uhr von einem sorgfältig regulierten Schweizer Automatikwerk. In einem mehrtägigen Kontrollverfahren wird jedes Exemplar einzeln auf seine Ganggenauigkeit geprüft und nach ISO 3159 als Chronometer zertifiziert.

Die Zeitmeister XL Flieger Bronze von Wempe Glashütte I/SA ist ab Mitte Mai erhältlich und hat einen Preis von 2.975 Euro

Abenteuerlustig: Wempe Zeitmeister Chronograph Keramik „Camouflage“, „Khaki“ und „Schwarz“, limitiert auf je 50 Exemplare

Zu den erfolgreichsten Modellen der Zeitmeister-Kollektion von Wempe Glashütte I/SA gehören seit Beginn an die Chronographen. Das macht sie zu den idealen Trägern neuer Technologien. Für Furore sorgte schon der Keramik-Chronograph in klassischer Flieger-Optik. Sein Gehäuse zeigt eindrücklich alle Qualitäten des modernen Werkstoffs: Es ist kratzfest, leicht und zugleich äußerst robust.

Jetzt betonen drei neue limitierte Modelle das Potenzial der Verbindung von Hightech-Werkstoffen, feiner Mechanik und markanter Retro-Optik. Keine Dress-Watches, sondern bereit für jede Art von modernem Großstadtabenteuer.

Gut getarnt: Wempe Zeitmeister Chronograph Keramik Camouflage

Das tiefschwarze Keramikgehäuse des Chronographen hat einen Durchmesser von 44 Millimetern und eine seidig mattierte Oberfläche. Sie ist damit ausnahmslos reflexfrei, ob im Sonnen- oder Mondlicht. So wie es alle schätzen, die im Gelände unbemerkt bleiben wollen.

Komplett wird der Tarn-Modus durch das grün-braun-beige gefleckte Camouflage-Muster auf Zifferblatt und Lederband. Auch die Zeiger, die Datumsscheibe und die zwei Hilfszifferblätter – für die laufende Sekunde und die gestoppten Minuten – fügen sich konsequent in dieses Farbschema ein. Das kräftige Kalbslederband ist formschlüssig ans Gehäuse gesetzt und trägt eine zum Muster passende, sandfarbene Naht.

Das Schweizer Automatikkaliber, das den Chronographen antreibt, hat eine Gangreserve von 42 Stunden. Bereits eingebaut in das Keramikgehäuse wird es in einem mehrtätigen Kontrollvorgang amtlich auf seine Genauigkeit geprüft. Anschließend ist die Uhr als Chronometer nach ISO 3159 zertifiziert. Der Gehäuseboden verzeichnet die Limitierung des Modells: „1 von 50“.

Der Wempe Zeitmeister Chronograph Keramik Camouflage von Wempe Glashütte I/SA ist ab Mai erhältlich und hat einen Preis von 3.600 Euro.

Freie Wildbahn: Wempe Zeitmeister Chronograph Keramik Khaki

„Panda“ nennen Uhrensammler Chronographen-Zifferblätter mit farblich kontrastierenden Hilfszifferblättern. Der Zeitmeister Chronograph Keramik Khaki von Wempe Glashütte I/SA ist genau genommen ein „Reverse Panda“, da seine Totalisatoren heller sind als das umgebende, schwarze Blatt: Sie tragen dieselbe erdige Farbe wie die Stundenmarkierungen und die Leuchtfarbe der Zeiger. Das Zifferblatt und das Datum sind so mattschwarz wie Keramikgehäuse, Krone und Drücker. Ein dunkelgrünes Armband aus reißfestem Cordura, direkt an das 44-Millimeter-Gehäuse gesetzt, unterstreicht die Natur dieser Uhr: ein Zeitmesser für den Einsatz fernab von bürokratischen Zwängen.

Ausgestattet mit einem Schweizer Automatikkaliber mit 42 Stunden Gangreserve, wird jedes der 50 Exemplare nach einem mehrtägigen Test als Chronometer nach ISO 3159 zertifiziert. Eine Gravur auf dem Gehäuseboden – „1 von 50“ – weist auf die Limitierung des Modells hin.

Der Wempe Zeitmeister Chronograph Keramik Khaki ist ab Mai erhältlich und hat einen Preis von 3.600 Euro.

Buschpilot: Wempe Zeitmeister Chronograph Keramik Schwarz

Die ebenfalls auf 50 Exemplare limitierte schwarze Variante des KeramikChronographen ähnelt dem Standardmodell, wirkt aber ungleich abenteuerlicher: Die Zeiger und alle Akzente auf dem Zifferblatt und den drei Hilfszifferblättern – in klassischer, symmetrischer Anordnung – tragen Leuchtfarbe in einem hellen Staubton. Das erinnert an Wüstensand und, zusammen mit dem traditionellen dreieckigen Index bei zwölf Uhr, an die Patina betagter Fliegerchronometer, wie sie Wempe schon in den 1940er-Jahren baute. Neu ist auch das Cordura-Armband, dessen Ziernähte die Farbe der Indizes aufnehmen. So leicht wie robust – und nachgewiesen hochpräzise – ist dieser Chronograph ein ideales Ausrüstungsstück für jede Art von Nachtausflug.

Der Wempe Zeitmeister Chronograph Keramik Schwarz von Wempe Glashütte I/SA wird von einem Schweizer Automatikkaliber angetrieben und erst nach einer mehrtägigen Prüfung als Chronometer nach ISO 3159 zertifiziert. Das Keramikgehäuse hat einen Durchmesser von 44 Millimetern und ist bis fünf Bar wasserdicht. Auf dem Boden ist die Limitierung des Modells auf 50 Exemplare ausgewiesen.

Erhältlich ist das Modell ab Mai, der Preis beträgt 3.600 Euro.

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Was man beim Uhrenkauf beachten sollte

Beim Kauf einer neuen Uhr sollte man zunächst das eigene Budget berücksichtigen und einplanen. Die Auswahl an Uhren ist riesig und sowohl nach oben als auch nach unten gibt es keinerlei Grenzen. Weiß man demnach, wie hoch das eigene Budget ist, hilft dies direkt sich auf eine bestimmte Preisklasse zu konzentrieren und somit die richtige Uhr zu finden. Idealerweise wäre es gut, vor dem Kauf etwas zu recherchieren und verschiedene Modelle zu vergleichen. Die Optik der Uhr alleine, sollte dabei allerdings nicht die primäre Rolle spielen, soll die Uhr schließlich halten und auch die akkurate Zeit anzeigen und schon gar nicht nach wenigen Tagen den Geist aufgeben. Wie erwähnt, gibt es unterschiedliche Preisklassen, aber das heißt nicht, dass eine günstige Uhr minderwertig sein muss. So sind beispielsweise bekannte Marken wie Seiko, Citizen, Rotary und Fossil im niedrigen Budget anzuordnen, während Tissot, Armani, Kenneth Cole oder Victorinox die mittlere Preiseklasse bedienen. Alle diese Marken stellen hervorragende Uhren her, an denen man normalerweise viel Freude haben wird. Soll es dann dennoch etwas Anspruchsvolleres sein, bieten sich Tag Heuer, Omega, Breitling oder Rolex an, die ein mehr exklusiver Klientel bedienen. Aber was genau macht diese Unterschiede im Preis aus?

Im 21. Jahrhundert, sind Uhren weit mehr als nur eine Methode, um die Zeit zu sehen. Sie sind ein modischer Blickfang oder gar ein Statussymbol, die es in sämtlichen Variationen und Preisklassen zu erstehen gibt. Dennoch sollte man nicht ad hoc in einen Uhrenladen gehen oder gar blindlings online bestellen, gibt es doch vieles beim Uhrenkauf zu beachten – insbesondere, da Fälschungen immer besser aussehen und selbst den größten Uhrenliebhaber täuschen können. 

Zunächst gibt es verschiedene Arten von Uhrwerken für Uhren. Ein Hauptbegriff, den man findet, ist ein „Quarz“ -Uhrwerk. Diese Art des Uhrwerks verwendet eine Batterie. Ein weiteres beliebtes Uhrwerk ist das „automatische“. Automatische Uhrwerke haben keine Batterien, speichern jedoch die Energie, die Sie während des Tages ausführen. Wenn Automatikuhren für ein paar Tage nicht getragen werden, bleiben sie demnach stehen. Ganz gleich, für welches Uhrwerk man sich entscheidet, Schweizer Uhrwerke gelten als die besten und verlässlichsten. 

Weiterhin gibt es verschiedene Funktionen, die einige Uhren haben. Zum Beispiel: Eine Chronograph Uhr verfügt über eine Stoppuhrfunktion. Oft gibt es mehrere kleinere Zifferblätter, die die Chronographen Zeiger halten. Auf der Uhr befinden sich mehrere Tasten zum Starten und Stoppen der Chronographen Funktionen.

Einige Uhren sind wasserdicht. Dies kann den Preis für einen Batteriewechsel für die Uhr erhöhen, da sich in der Uhr häufig Dichtungen befinden, die das Abdichten ermöglichen. Wenn diese Dichtungen abgenutzt sind, kann die Uhr nur dann wieder versiegelt werden, wenn eine korrekte, neue Dichtung installiert ist.

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Baselworld 2019: Die neue Tutima Flieger – Sportliches Einstiegsmodell

Abheben aus der Masse: Mit einem nachtgrünen, dunkel verlaufenden Zifferblatt am jüngsten Modell der neuen Flieger-Reihe unterstreicht Tutima den sportlich-edlen Look der Linie.Die Neuheiten setzen die Tradition der legendären Fliegeruhren aus den 1940er Jahren fort – und das zu einem Preis, der in dieser Klasse seinesgleichen sucht: Die Varian­ten mit Edelstahlband gibt es bereits für 1.600 Euro (UVP), die mit klassischem Lederband für 1.350 Euro (UVP). 

Neben der Grand Flieger Classic- und der Airport-Serie wird die Flieger-Familie somit um ein modernes Einstiegsmodell in einem neuem Design ergänzt, das perfekt zu einem aktiven Lebensstil passt.

Die Zifferblätter in Nachtgrün, Anthrazit oder Schwarz unterstreichendie maskuline Note und bieten optimale Übersicht. Superluminova-Skelettzeiger und -Zahlen, helle Stabindexe sowie das typische Fliegeruhren-Symbol bei der Zwölfgewährleistenbeste Ablesbarkeit. Orangefarbene oder rote Markierungen setzen frische und individuelle Akzente.

Im Inneren der Dreizeigeruhr tickt das Kaliber Tutima 330 mit automatischem Aufzug und Rotor samt 18 kt Goldsiegel. 10 atm druckgeprüft sitzt das Werk unter einem verschraubten Gehäuseboden mit Saphirglas-Sichtfenster. Das polierte 41-mm-Edelstahlgehäuse mit entspiegeltem Saphirglas, verschraubter Krone, Datumsanzeige sowie Stunden-, Minuten- und zentralem Sekundenzeiger betont den starken Auftritt.

Glashütter Uhrmacherkunst zum Einstiegspreis: Die neue Tutima Flieger lässt nicht nur die Herzen von Piloten höherschlagen.

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April, April: NOMOS Glashütte gründet „NoShare Watch Sharing Club“

Unter dem Motto „Eine NOMOS gehört einem nie ganz allein“ gründet NOMOS Glashütte einen Club, in dem Uhren Besitzer sich gegenseitig Uhren ausleihen können.

In vielen Bereichen des Lebens ist die Sharing Economy auf dem Vormarsch. Ziel dabei ist es, eine geteilte Nutzung von ganz oder teilweise ungenutzten Ressourcen zu ermöglichen. Die bekanntesten Beispiele sind sicher Uber und andere Car-Sharing Modelle oder auch Airbnb. Auch in den Boxen von vielen Uhrenliebhabern schlummern oft Uhren, die lange nicht mehr das Tageslicht erblickt haben. Immer wieder wird in Uhrenforen darüber diskutiert, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, wie man sich untereinander Uhren ausleihen kann. Zum einen hätte man dann die Gelegenheit immer mal wieder eine andere Uhr tragen zu können ohne sie kaufen zu müssen, zum anderen würde dann die eine oder andere Uhr wieder aus ihrem Dornröschenschlaf in der Uhrenschatulle zum Leben erweckt. Aber meistens scheitern die Überlegungen dann immer wieder an den gleichen Fragen. Wie kann ich sicher sein, dass meine Uhr pfleglich behandelt wird, wenn ich sie verleihe? Wie kann die Uhr sicher verschickt werden? Kann ich darauf vertrauen, dass ich die Uhr tatsächlich zurückerhalte?

Auf all diese Fragen hat NOMOS Glashütte jetzt eine Antwort mit dem NoShare Watch Sharing Club. Wer dem Club beitreten möchte, muss mindestens eine NOMOS Uhr besitzen und diese auch zum Ausleihen anbieten. Zusätzlich ist eine einmalige Beitrittsgebühr von 2000 € fällig, die als Kaution hinterlegt wird. Der jährliche Beitrag von 199 € deckt dann auch eine Versicherung und die Versandkosten für die Uhren, die man verleiht, ab.

„Als der größte deutsche Hersteller von mechanischen Uhren stellen wir ein sehr nachhaltiges Produkt her“, sagt Judith Borowski, NOMOS-Chefin für Marke und Design. So ist NOMOS Glashütte seit 2013 ausgezeichneter „Ökoprofit-Betrieb“ und fertigt bis zu 95 Prozent eines jeden Werks vor Ort. „Wir versuchen, stets so zu arbeiten, dass heute zwar beste Uhren gebaut werden können, morgen jedoch niemand das Nachsehen hat“, so Borowski. Und erst neulich hat Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Grüne NOMOS Glashütte deshalb einen Besuch abgestattet

„Seit langem überlegen wir uns, was Digitalisierung für uns und die Uhrenindustrie bedeutet,“ so der NOMOS-Chef Uwe Ahrendt. „Dabei sind zur Erkenntnis gekommen, dass unser Weg nicht sein kann eine Smartwatch zu bauen, auch wenn Fans das immer wieder von uns fordern. Vielmehr wollen wir mit dem NoShare Watch Sharing Club das Uhrenerlebnis smarter machen. In unserer kürzlich wieder beendeten Zusammenarbeit mit verschiedenen Uhrenhandelsportalen haben wir einiges gelernt. Zum Beispiel haben wir gesehen, dass viele Uhrenliebhaber häufig Uhren verkaufen und kaufen, um immer wieder ein neues Erlebnis zu haben. Die ist jedoch sehr aufwendig und kapitalintensiv. Natürlich verfolgen wir auch die internationalen Uhrenforen und die Diskussionen über die Möglichkeiten Uhren, an andere Liebhaber zu verleihen,“ sagt Ahrend. „Um zwischen den Teilnehmern ein Grundvertrauen zu schaffen, haben wir uns an Filesharing Netzwerken orientiert. Auch hier kann nur jemand downloaden, wenn er auch Dateien zum Upload anbietet. Da nur jemand teilnehmen kann, der auch selbst eine Uhr zum Ausleihen anbietet, gehen wir davon aus, dass jedes Mitglied die geliehenen Uhren so sorgsam behandelt, wie er auch seine Uhr behandelt sehen möchte. Die Uhren werden alle bei uns in einer zentralen Datenbank mit Seriennummer registriert und es kann jederzeit nachvollzogen werden, welche Uhr bei wem ist.

Auch das Transportproblem haben wir gelöst. Zum einen haben wir eine spezielle Transportverpackung entwickelt, mit der die Uhr sicher verschickt werden kann. Es wird immer nur die Uhr verschickt, die Original Box und die Papiere bleiben immer beim Uhrenbesitzer.

Die Verpackung ist mehrfach einsetzbar und sowohl für Uhren mit Lederband also auch für unseren neuen Modelle mit Stahlband geeignet ohne dass man dieses abnehmen muss. Außen ist sie neutral, so dass man keine Rückschlüsse auf den Inhalt ziehen kann.

Möchte man eine Uhr versenden, so kann über die Plattform ein Versandetikett anfordern angefordert werden, mit dem die Uhr über unserem Versanddienstleister verschickt werden kann. Mit diesem Dienstleister versenden auch wir die Uhren an unserer Fachhändler und die Uhren sind beim Transport versichert. Zusätzlich ist im Jahresbeitrag eine Versicherungsgebühr enthalten, die den Eigentümer bei Verlust oder Beschädigung seiner Uhr entschädigt. Durch die Kaution, die einbehalten wird, wenn jemand eine Uhr nicht zurückgibt, konnte der Versicherungsbeitrag sehr attraktiv gestaltet werden, und bei Beschädigungen können unsere Uhrmacher die Uhr wieder instandsetzen, was auch zur Kostenoptimierung des Modells beiträgt.“

Im ersten Schritt wird der NoShare Watch Sharing Club in der EU gestartet, da hier keine Zollgrenzen zu beachten sind. „Wir haben inzwischen zwar auch sehr viele NOMOS Liebhaber in UK, aber aufgrund des Brexits und den zu erwartenden Zollschranken, bleiben diese leider außen vor,“ so Ahrend. „Aber auch in den USA, wo wir eine eigene Landesgesellschaft haben, und in China, wo wir diese gerade aufbauen, wollen wie den Dienst bald lokal anbieten. In dem Thema sehen wir enormes Potential, so denken wir z.B. darüber nach, den Mitgliedern des Clubs exklusive Sondermodelle von NOMOS Uhren anzubieten. Auch könnten wir die Möglichkeit schaffen, dass auch wir Uhren zur Leihe anbieten, was gerade bei neuen Modellen dazu führen kann, dass der Kunde die Uhr dann anschließend kauft, wenn sie ihm gefällt. Durch den Club können wir unsere Kunden besser kennenlernen und z.B. auch treffen von Fans auf Uhrenmessen organisieren. Und wenn das System sich etabliert hat, könnten wir es auch anderen Uhrenmarken öffnen. Mit NoShare sind wir der ganzen Branche mehr als einen Schritt voraus in der Digitalisierung des Uhrenerlebnisses.“

Der NoShare Watch Sharing Club wird noch im Laufe des Frühjahres online gehen. Wer über den Start informiert werden möchte, kann sich schon heute per eMail an NoShare@ClubNomos.de registrieren.

Nachtrag 2.4.2019: Dem aufmerksamen Leser dieses Artikels ist sicher nicht entgangen, dass „NoShare“ übersetzt bedeutet „ich teile nicht“. Insofern handelt es sich bei dem Beitrag natürlich um einen Aprilscherz. aber wer weiß, vielleicht ist der Artikel auch nur visionär, wie z.B. der Tangomat Zulu 2008, im Jahr 2010 brachte NOMOS dann tatsächlich eine Weltzeituhr. Im letzten Jahr berichtete ich am 1. April über einen Zusammenschluss von NOMOS und Rolex, so dass NOMOS endlich auch Kompetenz bei Stahlbändern erhält. Dieses Jahr wurde dann tatsächlich ein NOMOS Stahlband auf der Baselworld vorgestellt. Wir werden sehen, was uns die Zukunft bringt. Ich hoffe es hat den Lesern genau so viel Freude bereitet, den Artikel zu lesen, wie ich Spaß beim Schreiben hatte.

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