Glashütte Original Senator Tourbillon – Edition Alfred Helwig

Der Senator Tourbillon – Edition Alfred Helwig widersetzt sich, so scheint es, in gleich doppeltem Sinn den Gesetzen der Schwerkraft: Sein Fliegendes Tourbillon stellt sich mit unermüdlichen Umdrehungen der Erdanziehung entgegen. Dessen filigrane Aufhängung verstärkt zusätzlich den Eindruck purer Schwerelosigkeit. Zusammen mit dem neuen hellen Zifferblatt und einer individuellen Nummerierung bietet die auf 25 Stück limitierte Auflage bewegte Einblicke in die Leichtigkeit des Seins.

Zeitlos schön: Das neue Gesicht des Senator Tourbillons


Die neue Variante des Senator Tourbillons präsentiert sich in einem 42 mm großen Weißgoldgehäuse. Es umrahmt ein helles Silber-Grainé-Zifferblatt, von dessen fein gekörnter Struktur sich schwarz gelaserte Indexe und Eisenbahnminuterie deutlich abheben. Seine Einzigartigkeit bestätigt der exklusive Zeitmesser so diskret wie elegant: Der römische „Index“ bei 1 Uhr verrät die individuelle Nummerierung der limitierten Auflage. Ein schwarzes Louisiana-Alligator-Lederband mit Weißgoldfaltschließe sorgt für einen so sicheren wie stilvollen Sitz am Handgelenk. Im Inneren der Uhr tickt das Manufakturkaliber 94-03 mit 48 Stunden Gangreserve. Durch den Saphirglasboden sind weitere sächsische Klassiker der Uhrmacherkunst zu erkennen, wie der Glashütter Streifenschliff, die gebläuten Schrauben und der zweifarbig galvanisierte, skelettierte Rotor.

Zwei Klassiker aus Glashütte: Panoramadatum und Fliegendes Tourbillon


Der Senator Tourbillon – Edition Alfred Helwig vereint gleich zwei heimische Komplikationen. Das Panoramadatum, unterhalb von 12 Uhr platziert, feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Seit 1997 sorgen bei Glashütte Original zwei konzentrisch auf einer Ebene angeordnete Scheiben dafür, dass sich das Datum ohne trennenden Mittelsteg ablesen lässt.

Im Senator Tourbillon trifft es auf ein weiteres Kind Glashütter Provenienz: Das Fliegende Tourbillon wurde vor fast 100 Jahren von Alfred Helwig entwickelt.

Es war aus gutem Grund die erste Komplikation, mit der die Marke nach der Neuausrichtung des Unternehmens 1995 an die Tradition des Heimatortes anknüpfte.

Ein uhrmacherischer Kunstflug


Das Tourbillon (franz. für Wirbelwind) zählt zu den begehrtesten uhrmacherischen Komplikationen. Der winzige Drehkäfig wurde 1801 ursprünglich von Abraham Louis Breguet entwickelt, um die Einwirkungen der Schwerkraft auf das Gangverhalten mechanischer Taschenuhren zu kompensieren. Die geniale Konstruktion gleicht den durch eine senkrechte Lage der Uhr verursachten Schwerpunktfehler aus, indem sie das gesamte Schwing- und Hemmungssystem innerhalb einer Minute einmal um die eigene Achse dreht. Durch diese Bewegung sorgt der Drehkäfig mit Unruh, Anker und Ankerrad dafür, dass eine Unwucht, die einseitig wirkend einen negativen Einfluss auf die Ganggenauigkeit der Uhr hat, ausgeglichen wird. Das Tourbillon war in der Zeit der Taschenuhren somit eine revolutionäre Erfindung und ein Garant für Präzision. Auch heute noch gehört seine Fertigung zur hohen Schule der Uhrmacherkunst.

Das Fliegende Tourbillon verleiht diesem Prinzip noch mehr Eleganz und bietet zugleich faszinierende Einblicke. Die 1920 von Alfred Helwig konstruierte Weiterentwicklung unterscheidet sich vom klassischen Tourbillon vor allem in seiner Ästhetik: Durch seine einseitige Lagerung, die ohne die obere Lagerbrücke auskommt, ermöglicht es dem Betrachter einen freien Blick auf die Schönheit dieser raffinierten Komplikation.

Ausschließlich unterhalb des Drehgestellbodens befestigt, ist diese scheinbar schwerelose Konstruktion uhrmacherisch besonders anspruchsvoll und aufwendig. Der Antrieb des Tourbillons erfolgt hier vom Kleinbodenrad auf den Sekundentrieb, welcher unterhalb des Drehgestells befestigt und im Tourbillon-Block gelagert ist.

Der Ankerradtrieb ragt unten aus dem Drehgestell heraus und greift in das fest mit der Platine verbundene Sekundenrad ein. Durch die Rotation des Drehgestells rollt der Ankerradtrieb am Sekundenrad ab, wodurch das Ankerrad über den Anker die Unruhschwingungen auslöst.

So sind die Bewegungen von Unruh und Käfig ohne störende Lagerbrücke zu bewundern. Die Leichtigkeit der Konstruktion ist durchaus wörtlich zu nehmen: Das „fliegende“ Drehgestell von Glashütte Original wiegt nur 0,2 Gramm. Es besteht aus insgesamt 72 fein veredelten Komponenten, die in mühevoller Handarbeit dekoriert und montiert werden.

Ein Glashütter Original: Alfred Helwig


Als Namensgeber steht der Erfinder des Fliegenden Tourbillons, Uhrmachermeister Alfred Helwig, Pate für das neue Modell. Der gebürtige Niederlausitzer beendete 1905 seine Ausbildung an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte mit Auszeichnung und blieb ihr über vierzig Jahre als Lehrmeister treu verbunden. Mit seinen Werken und Schriften gehört er zu den bedeutendsten Figuren der Glashütter Uhrengeschichte – doch es ist seine Entwicklung des Fliegenden Tourbillons aus dem Jahre 1920, die ihm seinen Platz in den internationalen Annalen der Haute Horlogerie sichert. Heute leiht er seinen Namen zudem der Uhrmacherschule von Glashütte Original, die in dem Gebäude seiner alten Wirkungsstätte die Zukunft der Glashütter Uhrmacherkunst ausbildet.

Veröffentlicht unter Glashütte Original | Hinterlasse einen Kommentar

Union Glashütte feiert die Eröffnung der Sonderausstellung „Union Glashütte – 125 Jahre Deutsche Uhrmacherkunst“

Sonderausstellung, Uhrenmuseum, Glashütte, 125 Jahre UNION, René Gaens Fotografie

1893 gründete Johannes Dürrstein die „Glashütter Uhrenfabrik Union“ und legte den Grundstein für eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Anlässlich dieses Jubiläums fand am gestrigen Mittwoch im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte die feierliche Vernissage der Sonderausstellung „Union Glashütte – 125 Jahre Deutsche Uhrmacherkunst“ statt. Bis zum 2. April 2018 kann die Schau täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr besucht werden.

Adrian Bosshard, Geschäftsführer der Union Uhrenfabrik GmbH Glashütte / Sa., und Reinhard Reichel, Direktor des Deutschen Uhrenmuseum Glashütte, begrüßten in den geschichtsträchtigen Räumen der ehemaligen Uhrmacherschule zahlreiche geladene Gäste sowie Pressevertreter.

Sonderausstellung, Uhrenmuseum, Glashütte, 125 Jahre UNION, René Gaens Fotografie

Mit einem symbolischen Banddurchschnitt gaben sie den Besuchern den Weg frei für einen vielseitigen Einblick in die Firmengeschichte, veranschaulicht anhand einmaliger historischer Exponate sowie Uhren aus der jüngeren Vergangenheit und um multimediale Elemente ergänzt.

Sonderausstellung, Uhrenmuseum, Glashütte, 125 Jahre UNION, René Gaens Fotografie

Sonderausstellung, Uhrenmuseum, Glashütte, 125 Jahre UNION, René Gaens Fotografie

Sonderausstellung, Uhrenmuseum, Glashütte, 125 Jahre UNION, René Gaens Fotografie

„Wir sind sehr stolz darauf, die Vision von Johannes Dürrstein und Nicolas Hayek ins 21. Jahrhundert zu übertragen“, so Adrian Bosshard bei seiner Ansprache. „Mit Uhren, die erschwinglich bleiben, aber deren zeitloser Wert sie für ihre Träger so unendlich kostbar macht. 1893, heute – und auch morgen. “

Sonderausstellung, Uhrenmuseum, Glashütte, 125 Jahre UNION, René Gaens Fotografie

Diese Aussage konnte Reinhard Reichel nur zustimmend ergänzen: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Union Uhrenfabrik GmbH Glashütte / Sa. diese einmalige Geschichte der Union in unseren Räumen zu präsentieren. Ganz dem Credo unseres Museums folgend, wird der Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart mit einzigartigen Exponaten gespannt, und dies findet hoffentlich nicht nur bei den Freunden des Hauses, sondern auch bei neuen Museumsgästen großen Anklang.“

Sonderausstellung, Uhrenmuseum, Glashütte, 125 Jahre UNION, René Gaens Fotografie

Im Rahmen der Vernissage wurde auch erstmals ein eigens für das Jubiläum geschaffenes Uhrenmodell vorgestellt: die limitierte Sonderedition Union Glashütte 1893 Johannes Dürrstein. In ihrem 18-karätigen Roségoldgehäuse schlägt als Herzstück ein neues, über mehr als zwei Jahre hinweg entwickeltes Handaufzugswerk mit bis zu 60 Stunden Gangreserve. Zahlreiche Merkmale der Glashütter Uhrmachertradition charakterisieren diesen stilvollen, in einer Auflage von nur 125 Exemplaren hergestellten Zeitmesser. Unter anderem wird sein Werk von einem stilisierten Tempel geziert, einem Symbol, mit dem bereits Johannes Dürrstein die Originalität seiner Union Uhren bezeugte.

Sonderausstellung, Uhrenmuseum, Glashütte, 125 Jahre UNION, René Gaens Fotografie

Weitere Informationen zur Marke Union Glashütte und zu ihrer 125-jährigen Geschichte sind unter www.union-glashuette.com erhältlich, zur Glashütter Sonderausstellung unter www.uhrenmuseum-glashuette.com.

 

Veröffentlicht unter Glashütte, UNION Glashütte | Hinterlasse einen Kommentar

A. Lange & Söhne 1815 „Homage to Walter Lange“

Zum Gedenken an den im Januar 2017 verstorbenen Firmengründer Walter Lange erweitert A. Lange & Söhne die Modellfamilie 1815 um eine ungewöhnliche Komplikation: Die 1815 „Homage to Walter Lange“ hat eine anhaltbare springende Sekunde, die auf eine 150 Jahre alte Erfindung Ferdinand Adolph Langes zurückgeht

Mechanische Uhren erkennt man im Allgemeinen an einer „schleichenden Sekunde“. Je nach Unruhfrequenz tickt der Zeiger in fünf bis zehn Zwischenschritten von Sekunde zu Sekunde. Bei Kurzzeitmessungen, bei denen es im wahrsten Sinne des Wortes auf die Sekunde ankommt, lässt jedoch der kontinuierliche Lauf Anfang und Ende nicht immer genau erkennen. Die uhrmacherische Komplikation der „springenden Sekunde“ ermöglicht hingegen eine exakte Messung der kleinsten Zeiteinheit.

Die 1815 „Homage to Walter Lange“ beherrscht beide Disziplinen der Chronometrie. In dem bei sechs Uhr angeordneten Hilfszifferblatt dreht ein kleiner Sekundenzeiger seine Kreise und bildet die Unruhfrequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde ab, indem er in sechs kleinen Schritten von Index zu Index wandert. Der gebläute Zeiger der Zentralsekunde hingegen springt exakt von Sekunde zu Sekunde. Er kann sowohl immer mitlaufen als auch bei Bedarf angehalten werden. Mittels eines Drückers bei zwei Uhr lässt er sich starten und stoppen. Damit ist er beispielsweise für das Messen des Pulses nutzbar.

Die springende Zentralsekunde mit Start-/Stopp-Funktion hatte für Walter Lange eine besondere Bedeutung. Denn sie geht auf eine Erfindung seines Urgroßvaters Ferdinand Adolph Lange aus dem Jahr 1867 zurück, die im Meisterstück seines Großvaters Emil Lange erstmals umgesetzt wurde. Im Jahr 1877 erhielt A. Lange & Söhne eines der ersten Patente in Deutschland für den auf der Dreiviertelplatine montierten Mechanismus in einer weiterentwickelten Form unter der Bezeichnung „Secundenwerk mit springendem Zeiger“.

Die Steuerung des Sekundensprungs erfolgt bei der 1815 „Homage to Walter Lange“ – wie beim historischen Vorbild – nach dem Prinzip von Peitsche und Stern. Nach jeder vollen Sekunde gibt eine der sechs Zacken des Sterns einen unter Spannung stehenden Hebelarm – in der Uhrmachersprache „Peitsche“ genannt – frei. Dieser dreht sich daraufhin schnell um 360 Grad, bevor er von der nächsten Zacke angehalten wird. Diese Bewegung lässt den Sekundenzeiger zum nächsten Index vorrücken. Das über der Dreiviertelplatine angeordnete Sperrrad hat eine doppelte Funktion: Es speichert die für den Sekundensprung notwendige Kraft und bewirkt zugleich das Anhalten des zentralen Sekundenzeigers.

Eine 1815 mit springender Sekunde entspricht dem, was Walter Lange sich wohl unter einer perfekten Uhr vorgestellt hätte: Sie ist äußerlich ganz auf das Wesentliche reduziert und überzeugt dabei im Inneren mit dem gewissen Etwas – einer schlichten, aber technisch spannenden Komplikation. Die gebläuten Stahlzeiger heben sich deutlich vom argentéfarbenen Zifferblatt mit der klassischen Eisenbahn-Minuterie ab. Das neu entwickelte Uhrwerk trägt die besondere Kalibernummer L1924. Sie bezieht sich auf das Geburtsjahr von Walter Lange. Darüber hinaus benennen die ersten drei Zahlen der Referenznummer – 297 – sein Geburtsdatum, den 29. Juli. Von der 1815 „Homage to Walter Lange“ mit einem Durchmesser von 40,5 Millimetern gibt es 145 Exemplare in Weißgold, 90 in Rotgold und 27 in Gelbgold. Die ungewöhnlichen Limitierungszahlen thematisieren wichtige Eckdaten der Lange’schen Uhrmachergeschichte. Vom 7. Dezember 1845, dem Tag der Erstgründung durch Ferdinand Adolph Lange, vergingen genau 145 Jahre bis zum 7. Dezember 1990, als Walter Lange die Lange Uhren GmbH im Handelsregister anmeldete. Zwischen diesem Tag und der Präsentation des neuen Modells zu Ehren von Walter Lange am 7. Dezember 2017 liegen genau 27 Jahre.

Die 1815 „Homage to Walter Lange“ mit schwarzem Emaille-Zifferblatt im Stahlgehäuse wird nur ein einziges Mal gefertigt. Damit ist sie so einzigartig, wie es der Mann war, dessen Namen sie trägt. Sie soll 2018 für einen wohltätigen Zweck versteigert werden.

Veröffentlicht unter A. Lange & Söhne | Hinterlasse einen Kommentar

Union Glashütte 1893 Johannes Dürrstein Limitierte Jubiläumsedition

Zeitgeschichte am Handgelenk: Vor 125 Jahren wurde die „Glashütter Uhrenfabrik Union“ von Johannes Dürrstein gegründet. Union Glashütte feiert dieses Jubiläum mit der auf 125 Exemplare limitierten Sonderedition 1893 Johannes Dürrstein, die überlieferte Uhrmacherkunst mit modernen Ansprüchen vereint.

Die Jubiläumsedition wurde gestern im Rahmen der Eröffnung der Sondersusstellung „Union Glashütte – 125 Jahre Deutsche Uhrmacherkunst“ im Deutschen Uhrenmuseum in Glashütte vorgestellt.

Als Herzstück schlägt im 18-karätigen Roségoldgehäuse der Uhr ein fein dekoriertes Handaufzugswerk mit einer Gangreserve von bis zu 60 Stunden.

Das neue, von Union Glashütte konzipierte Kaliber UNG-56.01 wurde in einem über zwei Jahre währenden Prozess entwickelt und weist viele Merkmale der Glashütter Uhrmachertradition auf. Die charakteristische Dreiviertelplatine wird vollständig in Glashütte gefertigt und dort mit einer feinen Goldgravur sowie mit dem typischen Streifenschliff verziert. Auch der Unruhkloben und das neu konstruierte Gesperr werden in Glashütte veredelt. Als Reminiszenz an die Ursprünge von Union Glashütte trägt das Werk einen stilisierten Tempel – ein Symbol, das schon Firmengründer Johannes Dürrstein als Schutzmarke verwendete, um die Originalität seiner Union Uhren zu bescheinigen.

Doch Union Glashütte verleiht der traditionsreichen Mechanik auch zeitgemäße Züge. So verrichtet das aufgezogene Werk bis zu 60 Stunden lang seinen Dienst. Neben der entsprechenden Gangreserveanzeige und der Kleinen Sekunde besitzt die Uhr eine Datumsanzeige, die für eine moderne Note sorgt.

All dies ist harmonisch in das klassische Design der Union Glashütte Kollektion 1893 eingefügt, die an das Gründungsjahr erinnert. Das mit weiß glänzendem Emaillelack versehene Zifferblatt mit den geschwungenen arabischen Ziffern und einer feinen Bahngleis-Minuterie bildet die stilvolle Kulisse für die gebläuten Stunden- und Minutenzeiger.

Die Jubiläumsedition 1893 Johannes Dürrstein präsentiert sich in einem Roségoldgehäuse von 41 mm Durchmesser und ist auf 125 Exemplare limitiert. Sie kostet 7.950,- Euro (unverbindliche Preisempfehlung). Daneben ist eine unlimitierte Variante in Edelstahl für 2.350,- Euro (unverbindliche Preisempfehlung) erhältlich. Die Uhren kommen im Frühjahr 2018 in den Handel.


Technische Daten: Union Glashütte 1893 Johannes Dürrstein Limitierte Jubiläumsedition

Werk: UNG-56. 01, Handaufzug, Gangreserve bis zu 60 h, Gangreserveanzeige Stunden, Minuten, Kleine Sekunde Datumsanzeige im Zifferblattfenster

Gehäuse: 18-karätiges Roségold oder Edelstahl, Saphirglasboden

Höhe: 12,25 mm

Durchmesser: 41 mm

Zifferblatt: weißer Emaillelack anthrazitfarbene arabische Ziffern gebläute Zeiger

Glas: beidseitig entspiegeltes und gewölbtes Saphirglas

Wasserdichtigkeit: wasserdicht bis zu einem Druck von 3 bar (entspricht 30 m)

Armband: braunes Leder mit Krokodilprägung, Dornschließe aus 18-karätigem Roségold oder Edelstahl

Limitierung: 125 Exemplare

Unverbindliche Preisempfehlung: 7.950,- Euro (nicht-limitierte Variante in Edelstahl mit schwarzem Lederband 2.350,- Euro)

Veröffentlicht unter UNION Glashütte | 1 Kommentar

Einmaliges Highlight für den Liebhaber und Sammler purer Uhrmacherkunst – Moritz Grossmann avisiert Adventskalender 2018

Im Dezember 2017 versetzt Moritz Grossmann die Liebhaber und Sammler purer Uhrmachkunst bereits in Spannung und Vorfreude auf das nächste Jahr. Man stelle sich vor, dass hinter jeder Türe des Adventskalenders 2018 eine Moritz Grossmann Uhr zum Vorschein kommt: Herrenuhr, Damenuhr, Sondermodell, Einzelstück oder historische Taschenuhr – alles ist möglich. Die Adventszeit als Zeitreise durch die Historie und Gegenwart der Manufaktur. Weitere Informationen werden in den nächsten Monaten veröffentlicht. Der Moritz Grossmann Adventskalender 2018 mit 24 Uhren erscheint als Einzelstück zum Preis von 1 Mio USD und wird ab November 2018 verfügbar sein.

Veröffentlicht unter Moritz Grossmann Glashütte | Hinterlasse einen Kommentar

NOMOS Glashütte Adventskalender

Über Glashütte funkeln nicht nur die Sterne. Ab heute findet man täglich im NOMOS Adventskalender, dessen Türchen sich im nächtlichen Himmel über Glashütte öffnen, kleine und große Überraschungen.

Veröffentlicht unter NOMOS Glashütte | Hinterlasse einen Kommentar

Stowa tauscht Altgold gegen Golduhr

Beim Kauf einer Stowa Marine Original Blue Roségold 750/000 kann man aktuell Altgold in Zahlung geben. Hiermit lassen sich je nach Menge des Altgoldes einen Teil, oder auch der ganze Kaufpreis der Uhr finanzieren. Stowa schreibt dabei ohne Abzug den aktuell gültigen Goldwert zum Tagespreis des abgegebenen Goldes auf den Kaufpreis der Uhr gut.

Weitere Infos hier: https://www.stowa.de/Marine+Original+blue+rosegold+750.htm

Veröffentlicht unter Stowa | Hinterlasse einen Kommentar

Glashütte Original Senator Chronograph Panoramadatum – Ein Chronograph für den Mann mit Stil


Der Senator Chronograph Panoramadatum von Glashütte Original meistert die Herausforderungen stürmischer Herbsttage mit sportlicher Eleganz: Der Zeitmesser überzeugt mit robuster Alltagstauglichkeit, die von der sächsischen Manufaktur mit unverwechselbarem Design anspruchsvoll in Szene gesetzt wird.

Wenn immer öfter der Wind durch die Straßen fegt und Regen an die Fenster klopft, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, dann fordert der Herbst uns mit seiner rauen Kraft und faszinierenden Lebendigkeit heraus.

Image – Motive fuer die Glashuette Original Uhren Manufaktur am 31.05.2017 in Dresden . Foto: Oliver Killig

Jetzt gilt es, den Mantelkragen hochzuschlagen und der stürmischen Jahreszeit mit Gelassenheit zu begegnen – markant, robust und stilbewusst. Genau diese Eigenschaften charakterisieren den Senator Chronograph Panoramadatum von Glashütte Original, einen Zeitmesser, der außergewöhnliche Zuverlässigkeit und sportliche Eleganz vereint.

Der Manufaktur-Chronograph in Edelstahl feierte im März 2017 auf der Baselworld seine erfolgreiche Premiere. Er basiert auf dem integrierten Chronographen-Kaliber 37, das nach den Maßstäben höchster Funktionalität und Alltagstauglichkeit entwickelt wurde. Glashütte Original erweiterte mit dem Neuzugang nicht nur die mit Varianten in Platin und Rotgold lancierte Linie um ein drittes Modell. Auch ihrer klassisch-eleganten Senator-Kollektion verlieh die sächsische Manufaktur mit dem zeitgenössischen Design der Edelstahl-Version einen vielbeachteten Impuls.

Beste Ablesbarkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit

Denn wohl selten hat sich robuste Funktionalität so stilvoll präsentiert wie in dieser Uhr. Wenn etwa im Herbst die Dämmerung immer früher hereinbricht, beweist der Senator Chronograph Panoramadatum seine Zuverlässigkeit auf erhellende Weise: Dank leuchtend blauer Super- LumiNova auf den weißgoldenen Stunden-, Minuten- und Stoppsekundenzeigern, auf den römischen Ziffern bei 6 und 12 Uhr sowie auf den Stunden-Indexen sind alle Anzeigen auch im Dunkeln stets bestens ablesbar. Auf das effektvolle blaue Schimmern der Markierungen ist die ganze Nacht Verlass, wenn sie zuvor mit Kunst- oder Sonnenlicht intensiv angeregt wurden.

Auch am Tag überzeugt der Senator Chronograph Panoramadatum mit optimaler Ablesbarkeit. Die polierten Zeiger und die zahlreichen weißen Details sorgen für klare Kontraste auf dem tiefschwarzen Zifferblatt, das von den erfahrenen Experten in der hauseigenen Zifferblattmanufaktur in Pforzheim gefertigt wurde.

Es ist in der charakteristischen Symmetrie der Senator-Kollektion gestaltet und wird von 30-Minuten- und 12-Stunden-Zähler sowie kleiner Sekunde getragen.

In die harmonische Anordnung der drei Chronographen-Anzeigen fügt sich die Gangreserveanzeige ein, die in der kleinen Sekunde einen dezenten und doch eindrucksvollen Auftritt hinlegt.

Das typische Glashütte Original Panoramadatum rundet dieses Ensemble perfekt ab. Unterhalb des Zähler-Dreiklangs platziert, unterstreicht es die ausgewogene Aufteilung des Zifferblatts. Und gemäß seiner 20-jährigen Tradition steht es den anderen Anzeigen auch in Sachen Ablesbarkeit in nichts nach: Die beiden Anzeigenscheiben sind auf einer Ebene und ohne trennenden Mittelsteg angeordnet, so dass das Datum in seinem großen Fenster stets prägnant und stufenlos präsentiert wird.

Cleveres Design für den stilbewussten Mann


So gibt der Senator Chronograph Panoramadatum auf jede Stil-Frage die passende Antwort: Die Stunden-Indexe, die mit Ausnahme von 6 und 12 Uhr die römischen Ziffern der Vorgänger ablösen, das abwechselnd satinierte und polierte, 42 Millimeter große Edelstahl-Gehäuse oder der so markante wie dossierte Einsatz der blauen Leuchtfarbe – es sind die augenfälligen Elemente, die die Blicke auf sich ziehen und dem Chronographen seinen sportlichen Look verleihen. Dass sich Sportlichkeit und Eleganz dabei nicht ausschließen, demonstrieren die Glashütter Uhrmacher mit cleveren Akzenten wie dem als Doppel-G gestalteten Gegengewicht des Sekundenzeigers, den oval geformten Chronographendrückern rechts und links der Krone oder den kleinen Leuchtmasse-Punkten auf der diskreten Sekundenskala.

Auch bei den zur Wahl stehenden Armbändern lohnt sich der Blick auf die Details: So ist die feine Naht des schwarzen Kalbslederbands sorgfältig auf den blauen Farbton der Super- LumiNova des Zifferblatts abgestimmt. Das schwarze Kautschukband wurde mit einer lasergeschnittenen Struktur veredelt. Und der patentierte, innovative Verschluss des Edelstahl- Armbands lässt sich für optimalen Tragekomfort in acht Einstellungen millimetergenau justieren – während sein doppelter Sicherheitsmechanismus ein versehentliches Öffnen verhindert.

Ein Kaliber, das Maßstäbe setzt


Das Herz des Zeitmessers schlägt im integrierten Chronographen-Kaliber 37 mit Flyback- Mechanismus und 12-Stunden-Chronographenzähler. Perfekt abgestimmt und einfach zu handhaben garantiert es – dank des exzellenten Gangverhaltens – die besonders hohe Präzision der Uhr. Mit einer Gangreserve von 70 Stunden bei Vollaufzug erreicht das Automatikwerk zudem einen absoluten Spitzenwert im Bereich der mechanischen Chronographen.

Image – Motive fuer die Glashuette Original Uhren Manufaktur am 31.05.2017 in Dresden . Foto: Oliver Killig

Das ist der Senator Chronograph Panoramadatum: Sein sportliches Design setzt hochpräzise und dabei absolut alltagstaugliche deutsche Ingenieurskunst stilvoll in Szene – während er mit markanten Details unterstreicht, wie anspruchsvoll und vielseitig ein Chronograph sein kann. Und mit ihm der Mann, der ihn trägt.

Image – Motive fuer die Glashuette Original Uhren Manufaktur am 31.05.2017 in Dresden . Foto: Oliver Killig

Veröffentlicht unter Glashütte Original | Hinterlasse einen Kommentar

Wempe Chronometer Tonneau Gold WG04 0007

Diese Woche gesellte sich zu meiner Edelstahl Wempe Chronometerwerke eine goldene Schwester. Sie stammt aus dem Jahr 2008 und ich habe Sie bei Grimmeissen in Heilbronn gebraucht, aber in Top Zustand erstanden. Aber was rede ich rum, Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

Öffnen wir den Deckel …

… und gehen etwas näher ran.

In Ermangelung der Sonne schalte ich das Licht an damit man den schönen Sonnenschliff des grauen Zifferblattes sieht.

Die Krone zieht das Wempe Doppel-W

Die sanfte geschwungene Flanke macht die Uhr zum Armschmeichler.

Auch die 18k Goldschließe nimmt die geschwungene Form des Gehäuses auf.

Durch den Saphirglasboden sieht man das von NOMOS gebaute tonneauförmige Werk mit dem Doppelfederhaus. Das Werk findet man auch in leicht abgeänderter Form (Schliffe und Gravuren) in den NOMOS Lux Modellen.

Familienbild mit ihrer Schwester aus Edelstahl.

Am Anfang ist sie noch etwas scheu …

… aber dann entfaltet sie am Arm ihre volle Pracht.

Hier noch ein paar Daten zur Uhr:

  • Gehäuse 18k Gelbgold wassergeschützt, geschraubter Saphirglasboden, 45,50 x 37,70 x 8,10 mm
  • Manufaktur-Handaufzugswerk CW1 mit Sekundenstopp und kleiner Sekunde, Doppelfederhaus mit 80 Std. Gangreserve.
  • Zifferblatt anthrazit mit Sonnenschliff
  • Entspiegeltes, torisch geformtes Saphirglas
  • Handgenähtes dunkelgraues Louisiana Full-Cut Krokolederarmband mit 18k Gold Stiftschließe. Wassergeschützt.
  • Offiziell nach DIN 8319 geprüfter deutscher Chronometer
  • Gewicht 84 Gramm
  • Referenz WG04 0007

 

Veröffentlicht unter Wempe Chronometerwerke Glashütte i/SA | Hinterlasse einen Kommentar

Uhrenfabrik Junghans – Meister Chronoscope Edition SC

Zwei limitierte Modelle der Meister Chronoscope zeigen sich in edlem Grau – und erstmalig mit einem Saphirglas. 

Stilvoll und elegant, zurückhaltend und beständig: Grau ist das neue Schwarz. Keine Farbe ist uns so vertraut wie Grau – und keine kann zugleich so faszinierend sein. Es ist die Farbe des Augenblicks, die alle mit ihr kombinierten Töne optimal zur Geltung bringt. Die zwei limitierten Sondermodelle der Meister Chronoscope in einem edlen Anthrazitgrau sind stilvolle Begleiter und damit immer Meister des Moments. Auf dem Zifferblatt findet sich ein dezenter Hinweis zur Ausstattung dieser Sonderedition: Edition SC – Sapphire Crystal. Ein Zeitmesser, der deutlich macht: die limitierte Meister Chronoscope ist eine Klasse für sich.

Die beiden Modelle haben erstmalig ein beidseitig gewölbtes Saphirglas sowie ein Lederband mit Faltschließe – zwei Elemente, die die Belastbarkeit des Zeitmessers erhöhen. Die Faltschließe garantiert nicht nur besten Tragekomfort im Büro und bei Geschäftsterminen, sondern auch einen absolut sicheren Sitz am Handgelenk auf dem Weg dorthin. Eine harmonische Verbindung vom Business-Alltag zu sportlichen Aktivitäten ist auch das Saphirglas, das durch die Wölbung die Eleganz des Zeitmessers hervorhebt und im Vergleich zum bisher verwendeten Hartplexiglas den Vorteil einer noch höheren Kratzfestigkeit sowie Strapazierfähigkeit hat. Damit folgt die Uhrenfabrik aus Schramberg einem Wunsch ihrer Kunden, ohne das beliebte klassische Design der Meister Modelle zu verändern. Das stark gewölbte Glas ist ein maßgeblicher Designfaktor für die feine Ausstrahlung der Uhren. Auf Grund der Gestaltung, Ästhetik und Historie wurden die Meister Modelle in den letzten Jahren rein mit Hartplexigläsern angeboten, die dank einer speziellen Beschichtung bereits eine erhöhte Kratzfestigkeit aufweisen. Um die Lichtbrechung der Saphirgläser zu optimieren, ist das Glas beidseitig entspiegelt und mit einem HardCoating versiegelt.

Die Meister Chronoscope mit Saphirglas – eine stilvolle und klare Sicht auf die Zeit.

Die Junghans Meister Linie:  Inspiration aus Tradition Meister – ein Prädikat, für das bei Junghans eine ganze Uhrenlinie steht. Ein ausgewogen gestaltetes Zifferblatt, mit ausgeglichenen Proportionen sowie die besten Werke des Hauses prägen die Meister-Linie seit den 1930er Jahren. In den 1950ern haben sich die Uhrengestalter der Herausforderung gestellt, das Volumen der Uhr zu reduzieren und trotz relativ hoher Uhrwerke filigrane Zeitmesser zu entwerfen. Dank stark gewölbten Gläsern und Zifferblättern sowie dünnwandigen Gehäusen bekamen die Uhren eine neue, elegante und anmutige Optik. Die heutigen Modelle der Meister-Linie sind eine Hommage an die Gestaltungsphilosophie dieser Jahre. Spannungsvolle Proportionen und schalenförmig eingelassene Totalisatoren untermalen die elegant geschwungene Linienführung der Modelle.

Technische Daten:

Werk:  Automatikwerk J880.1 mit einer Gangreserve bis zu 48 Stunden,    Dezentrale Sekunde auf 9 Uhr
Chronoscope: Zentrale Stoppsekunde, 30-Minuten-Zähler auf 12 Uhr, 12-StundenZähler auf 6 Uhr
Werkvollendung:  Rhodiumplattierung, gebläute Schrauben, Rotor mit Streifenschliff und graviertem Logo, Brücken mit Dekor
Gehäuse: Edelstahl bzw. Edelstahl PVD-beschichtet, Ø 40,7 mm, Höhe 13,9 mm, Sichtboden aus Mineralglas, 5-fach verschraubter Sichtboden
Glas: gewölbtes Saphirglas, beidseitig entspiegelt und mit Hard-Coating versiegelt
Zifferblatt/Zeiger: gewölbtes Zifferblatt mit schalenförmig eingelassenen Hilfszifferblättern, Zeiger mit umweltfreundlicher Super-Luminova-Leuchtmasse
Armband: Lederband mit Faltschließe aus Edelstahl bzw. Edelstahl PVD-beschichtet
Wasserdichtheit: bis 3 bar
Limitierung: 200 Uhren in Edelstahl und 100 Uhren in Edelstahl Gold PVD beschichtet
Empfohlene Verkaufspreise: 2.040,– € in Edelstahl und 2.140,– € in Edelstahl Gold PVD beschichtet

Veröffentlicht unter Junghans | Hinterlasse einen Kommentar